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KREMSMÜNSTER. Seit 10. Dezember gilt auf einem Abschnitt der Schlierbacher Landesstraße eine 80-km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf nennt ein zu hohes Geschwindigkeitsniveau und zu geringe Sichtweiten als Gründe für das neue Tempolimit.

Neues Tempolimit auf der L554. Symbolfoto: wodicka
Neues Tempolimit auf der L554. Symbolfoto: wodicka

Die 80-km/h-Begrenzung auf der Landesstraße 554 gilt zwischen der Kreuzung mit der Bundesstraße 122 in Kremsmünster und dem Ortsteil Krift (Bereich Bushaltestelle) – und das in beide Richtungen.

Die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf erließ das Tempolimit aufgrund eines Antrags von Anrainern. Isolde Rogl, Leiterin der Abteilung für Sicherheit und Verkehr bei der Bezirkshauptmannschaft, erklärt: „Für die örtlichen Gegebenheiten gab es ein zu hohes Geschwindigkeitsniveau auf dem Abschnitt. Die Anfahrsichtweiten bei Einmündungen und Hauszufahrten waren nicht ausreichend.“

Im Zuge des Verordnungsverfahrens für den neuen „80er“ wurden von der Behörde auch Geschwindigkeits- und Frequenzmessungen durchgeführt. Dabei wurden laut BH Kirchdorf teils sehr hohe Fahrgeschwindigkeiten festgestellt. Zwar hätten 85 Prozent der gemessenen Fahrzeuge die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h nicht überschritten – deutliche Überschreitungen seien aber ebenfalls vorgekommen.

„Die Messungen haben bestätigt, dass hier manche deutlich zu schnell unterwegs waren und die Sichtweiten damit nicht zusammenpassten, daher wurde dem Antrag schlussendlich stattgegeben“, so Isolde Rogl, derzufolge Unfälle auf dem Abschnitt bei dieser Verordnung keine Rolle gespielt haben.


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