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KRONSTORF. Seit 2018 gibt es in Kronstorf die Dorfhilfe. Nach dem Motto „Kronstorfer helfen Kronstorfern“ unterstützen die Dorfhelfer ihre Klienten kurz- oder langfristig, wenn sie Hilfe benötigen oder in einer Notlage sind.

Projektleiterin Linda Oberlininger (r.) und Initiatorin Elfriede Petz Foto: Linda Oberlininger
Projektleiterin Linda Oberlininger (r.) und Initiatorin Elfriede Petz Foto: Linda Oberlininger

Entstanden ist die Dorfhilfe nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit aus einer Projektgruppe des Bürgerbeteiligungsprozesses „Kronstorfer Zukunftsweg“. „Die Dorfhelfer unterstützen ihre Klienten beim Putzen, in der Gartenarbeit, im Krankheitsfall, im Haushalt, in der Kinderbetreuung oder bei alltäglichen Arbeiten, die die Klienten nicht oder nicht mehr selbstständig verrichten können“, erklärt Projektleiterin Linda Oberlininger. Auch Omadienst wird angeboten. Zu betonen ist, dass die Dorfhilfe nicht nur für ältere Menschen gedacht ist, sondern für jeden, der Hilfe benötigt. „Im Grunde deckt die Dorfhilfe alles ab, was das Rote Kreuz nicht macht“, so Oberlininger, die auch Rotkreuz-Ortsstellenleiterin ist.

Verhinderung von Schwarzarbeit

Die Dorfhelfer arbeiten nicht ehrenamtlich, sondern werden je nach Tätigkeit nach verschiedenen Stundensätzen bezahlt. Sowohl die Dorfhelfer als auch die Klienten sind versichert. „Wir wollen keine Konkurrenz zu Firmen darstellen, sondern in Notlagen helfen“, so Oberlininger. Abgerechnet wird Ende des Monats über den Dienstleistungsscheck, der in Trafiken erhältlich ist. Schwarzarbeit wird somit ein Riegel vorgeschoben. Kontakt zur Dorfhilfe erhält man bei der Gemeinde oder bei Linda Oberlininger (Tel. 0650/7688811). Wer selber als Dorfhelfer arbeiten will, kann sich ebenfalls an sie wenden.


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