Mountainbiker Lukas Kaufmann: Saisonstart in der Wüste
KRONSTORF/DUBAI. 107 Tage nach dem letzten Rennen in Australien macht sich der Mountainbiker Lukas Kaufmann mit seinem Rad auf den Weg nach Duabi zum Hero-World-Series 2020.

„Mein erster Gedanke kurz nach der Landung in Dubai war wow“, erzählt der Kronstorfer Mountainbiker Lukas Kaufmann. Nach der Landung auf dem riesigen Flughafen der Wüstenstadt folgte eine 30-minütige Taxifahrt auf einer neunspurigen Autobahn, vorbei am höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa (820 Meter). Im Hotel bereitete sich Kaufmann auf das Rennen vor, baute sein Rad zusammen und absolvierte einige Trainingseinheiten bevor es los ging.
Das Renngelände
Endlich war es soweit und der 150 kilometerlange Transfer von Dubai nach Hatta begann. Zwei Stunden Autofahrt später und man ist in einer anderen Welt. „Dort angekommen, baute ich erneut mein Bike zusammen, machte mich am Weg Richtung Hatta-Mountainbike-Zentrum und war sofort begeistert von den genialen Trails die hier gebaut wurden“, so Kaufmann. Da der Untergrund entweder aus Sand oder hauptsächlich aus Steinen bestand, war in den Kurven immer wieder Achtsamkeit gefordert. Nach einem 90-minütigen kennenlernen der Strecke ging es in die Unterkunft. Dort standen die letzten Vorbereitungen am Programm wie Bike servicieren und Luftdruck in den Reifen kontrollieren.
Der Startschuss
Am nächsten Tag erfolgte pünktlich um 9 Uhr der Startschuss zum ersten Hero Wolfs Series Rennen der Geschichte. Über 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt machten sich auf den Weg um die 60 Kilometer lange Strecke mit 1.600 Höhenmeter zu bezwingen.
Die Strecke
„Die ersten 20 Kilometer davon fuhren wir so gut wie nur auf diesen traumhaft gebauten Trails, obwohl es sehr fordernd war, hatte ich immer ein Lächeln im Gesicht“, erzählt Lukas Kaufmann. Gefolgt wurde der Streckenabschnitt von einem extrem steilen 200 Höhenmeter Anstieg direkt an der Grenze zum Oman. Oben angekommen, gab es eine ebenso steile und rasante Abfahrt – alles auf einer Schotterstraße. Unten im Tal folgte dann ein 30 Kilometer langes, im Vergleich zum ersten technischen Teil, sehr schnelles Teilstück Richtung Ziel. „Auch dieses Teilstück war sehr interessant, da wir in Gegenden kamen, wo man sehr gut sah, wie die Leute hier leben. Nach 2 Stunden und 34 Minuten war mein erstes Rennen in einer Wüste leider auch schon wieder vorbei und ich fuhr völlig ausgepowert als zehnter über die Ziellinie.“


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