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KRONSTORF. Einen ungewöhnlichen Weg hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Kronstorf in diesem Jahr für seine Gemeinderatssitzungen gewählt. Aufgrund der Modernisierung der Volksschule sind nicht nur die Volksschulklassen vom Pfarrheim, über das Gemeindeamt, Raika-Gebäude, Brucknerhaus bis hin zu Räumlichkeiten im betreubaren Wohnen (AWIK) ausgelagert, sondern wird auch der Gemeinderatssitzungssaal als Schulkasse genützt.
 

Foto: Gemeinde Kronstorf
Foto: Gemeinde Kronstorf

Die Gemeinderatssitzungen finden dafür abwechselnd in den Gasthäusern der verschiedenen Kronstorfer Ortsteile statt. Die letzte Sitzung vor der Sommerpause wurde im Gasthaus „Zaubereck“ in Unterhaus abgehalten. „Das System hat sich bewährt. In den Gasthäusern wird am Stammtisch ohnehin viel über Politik gesprochen, deswegen passt es auch gut, wenn die politischen Entscheidungen direkt vor Ort getroffen werden“, sind sich die Fraktionsobmänner Hannes Ömer, Heinz Leitl, Manfred Brenner und Peter Prack mit Bürgermeister Christian Kolarik einig.

Im Kronstorfer Klima der Zusammenarbeit wurden  Beschlüsse über die grundsätzliche Neubeschaffung eines Rüstlöschfahrzeuges, die Finanzierung anstehender Bauvorhaben, der Überprüfung der Kanäle auf Dichtheit, die  Nachnutzung des Römerfundes bis zur Neubenennung der Volksschule in „Anton Bruckner Volksschule Kronstorf“ einstimmig getroffen. Aber nicht nur der Gemeinderat besucht die Ortsteile. Die Bürgermeistersprechtage finden abwechselnd jede Woche in einem anderen Ortsteil in Kronstorf statt.


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