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LAAKIRCHEN. Die Investitionen der letzten Jahre wirken sich positiv auf den Energieverbrauch sowie CO2-Ausstoß der Papierfabrik Laakirchen aus.

Die Papiermaschine PM11 produziert bis zu 350.000 Tonnen SC-Papier pro Jahr. Foto: www.lichtmeister.com/Laakirchen Papier AG

Im Jahr 2017 wurden diverse Um- und Ausbaumaßnahmen bei Laakirchen Papier durchgeführt und in Zuge dessen auch der Rohstoffeinsatz von Primärfaser auf Sekundärfaser umgestellt. Diese Umstellung trägt einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Stromverbrauchs und des CO2-Ausstoßes bei der Herstellung von SC-Papier (Produktname „Grapho“) im Vergleich zu den Berechnungen vor dem Um- und Ausbau bei.

Weniger CO2, geringerer Fremdstromverbrauch

Durch die Umstellung auf 100 Prozent Recyclingpapier wurden wesentliche Parameter zu Wasser- und Luftemissionen reduziert. Zudem konnte durch die Umstellung der Fremdstromverbrauch um zehn Prozent pro Tonne Fertigware gesenkt werden.

Durch den geringeren Chemikalieneinsatz und den geringeren Energiebedarf konnte Laakirchen Papier eine Verringerung des spezifischen CO2-Ausstoßes der SC-Produktion um ein Fünftel erreichen. „Die Papierindustrie arbeitet kontinuierlich an der Reduzierung des Energieverbrauchs. Auch unser Fokus liegt darin, zukünftig weiter Potenziale einer nachhaltigen Papierproduktion zu suchen und uns kontinuierlich zu verbessern. Das neue Wasserkraftwerk, welches Mitte 2019 fertiggestellt wird, wird sich positiv auf den Energieverbrauch unserer Papierfabrik auswirken“, gibt Thomas Welt, CEO Laakirchen Papier AG, Einblick in laufende Projekte.


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