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Linsinger Maschinenbau feierte 80-Jähriges-Jubiläum und stellt Weichen für Expansion

Daniela Toth, 22.10.2019 08:01

LAAKIRCHEN. Mit der Erfindung des Hochleistungsschienenfräsens ist die in Steyrermühl beheimatete Linsinger Maschinenbau GmbH zu einem Global Player in Sachen Schieneninfra­struktur geworden. Zum 80. Geburtstag wird der Standort wesentlich erweitert.

Linsinger feierte den 80. Geburtstag. Foto: Linsinger
Linsinger feierte den 80. Geburtstag. Foto: Linsinger

Der Familienbetrieb mit 420 Beschäftigten baut zur Bewältigung der rasant gestiegenen Auftragseingänge einerseits seine Büro- und Produktionsflächen um insgesamt 4.700 Quadratmeter aus und errichtet ein internes, rund einen Kilometer langes Gleisnetz für Inbetriebnahmen und Testzwecke. „Damit werten wir den Standort Steyrermühl massiv auf und machen ihn zu einem der wettbewerbsfähigsten Betriebe in der gesamten Branche“, zeigt sich Günter Holleis, seit 2017 Firmenleiter der Linsinger Maschinenbau GmbH, kämpferisch. Zudem wird der Bereich Forschung und Entwicklung forciert und zusätzliches Personal aufgenommen.

Die neuen Hallen wurden zum Jubiläum „80 Jahre Linsinger“ feierlich eröffnet – ein Fest, bei dem sich Prominenz aus der oö. Landespolitik und Wirtschaft als Gratulanten einstellte.

98 Prozent Exportquote

Dass die geplanten Erweiterungen durchaus notwendig sind, zeigt die aktuelle Nachfrage nach Linsinger-Lösungen aus aller Welt. Im Bereich der umweltfreundlichen Schieneninstandhaltung, in dem sich Linsinger inzwischen als Weltmarktführer durchsetzen konnte, hat das Unternehmen im laufenden Jahr bereits drei Schienenfräszüge ausgeliefert. Bis Ende 2020 gehen 15 weitere Schienenfräszüge an unterschiedlichste Kunden in alle Welt. Insgesamt werden 98 Prozent der im heimischen Werk produzierten Anlagen und Fahrzeuge exportiert.


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