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LAMBACH. Die Landwirtschaftliche Fachschule Lambach hat im Rahmen eines Festakts den EMAS-Award für vorbildlichen Umweltschutz bekommen, den größten und begehrtesten Umweltpreis auf europäischer Ebene. Die Schule hat ein Umweltmanagementsystem eingeführt. Bereits seit zehn Jahren hat das Land Oberösterreich diese Gütezeichen.

EMAS Erst-Zertifizierung der LWBFS Lambach: Reinhard Peirlberger, Umweltmanagementbeauftragter Land OÖ, Landesamtsdirektor Erich Watzl, Direktor Franz Hochreiner, Agrarbildungszentrum Lambach, Umweltgutachter Rudolf Kanzian mit Schülern der LWBFS Lambach. Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl,

Mit der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Lambach (Agrarbildungszentrum) hat die erste Landwirtschaftsschule österreichweit eine EMAS-Zertifizierung erhalten.

Das in der Schule in Lambach eingeführte Umweltmanagement­system wurde Ende Juni 2018 durch den staatlich zugelassenen und unabhängigen Umweltgutachter Rudolf Kanzian überprüft und dabei dem Managementsystem ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Gleichzeitig wurde mit der erfolgreichen EMAS-Begutachtung der Nachweis erbracht, dass die geltenden Forderungen der weltweit gültigen Norm ISO 14001:2015 erfüllt und gelebt werden

EMAS steht für „eco-management and audit scheme“ bzw. für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung, an dem sich alle Unternehmen und Organisationen freiwillig beteiligen können. Im Rahmen eines Festaktes wurden im Beisein der Lehrer und Schüler der Schule die Zertifikate an Direktor Franz Hochreiner von Umwelt­gutachter Rudolf Kanzian und Landesamtsdirektor Erich Watzl überreicht. Ziel einer EMAS-Teilnahme ist die kontinuierliche Verbesserung der vom betrieblichen Standort ausgehenden Umweltbelastungen. Mit EMAS werden ökologische Schwachstellen erkannt, Verbesserungs­potenziale umgesetzt und nachweislich alle Rechtsvorschriften eingehalten.

Das Land OÖ war die erste Landesverwaltung in Österreich, die bereits vor 10 Jahren ein zertifiziertes EMAS-Umweltmanagement (UMS) für ein Amtsgebäude eingeführt hat. Es folgten Auszeichnungen mit dem staatlichen EMAS-Preis und mit dem Gewinn des „Europäischen EMAS-Awards“ (das ist der größte und begehrteste Umweltpreis auf europäischer Ebene für vorbildlichen betrieblichen Umweltschutz) in Stockholm im Jahr 2009.


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