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LEMBACH/WIEN. Aus allen Bundesländern wurden für das neue Haus der Geschichte Österreich in Wien Leihgaben gesucht. So ist auch eine Wahlurne aus Lembach im neu eröffneten Museum zu sehen.

  1 / 3   Direktionsassistentin Magdalena Lindorfer freut sich über die Wahlurne als Leihgabe ihrer Heimat. Foto: Lindorfer

Seit wenigen Tagen steht das erste zeitgeschichtliche Museum der Republik für Interessierte offen. Gezeigt werden Objekte, die Symbolwirkung für die wesentlichen Entwicklungen seit Gründung der demokratischen Republik im Jahr 1918 haben. Die Wahlurne, die in den Jahren 1970 bis 1990 von der Gemeinde Lembach verwendet wurde und auch bei „fliegenden Wahlkommissionen“ Verwendung gefunden hat, kann als Symbol der gelebten Demokratie gesehen werden.

Entwicklung seit 1918 wird aufgezeigt

Direktionsassistentin Magdalena Lindorfer, die aus Lembach stammt und den Kontakt hergestellt hat, ist stolz auf das Ergebnis monatelanger intensiver Vorbereitungsarbeiten und zugleich dankbar für die vielen Leihgaben: „Die Ausstellung wäre ohne die Unterstützung von so vielen Menschen aus allen Bundesländern Österreichs nicht möglich gewesen.“ Die Lembacher Wahlurne sei ein ganz wichtiger Teil der Ausstellung, zu finden ist sie gleich im ersten Raum im Themenbereich „Hoch die Republik!“. „Hier geht es um die Ausrufung der Republik, wie es dazu kam und was wir bis heute noch aus dieser Zeit mitgenommen haben“, informiert Lindorfer. Kuratorin ist Birgit Johler, die auch für die Bereiche „Das ist Österreich!?“ und „Gleiche Rechte?!“ zuständig ist.

Leihgeber und Besucher willkommen

„Besonders freut es uns natürlich, wenn unsere Leihgeber auch direkt zu uns kommen, um ihr Objekt zu besichtigen, wie Bürgermeister Herbert Kumpfmüller und Gattin Brigitte, die auch am Festakt zur Eröffnung teilgenommen haben“, freut sich die junge Lembacherin noch auf viele Gäste aus ihrer Heimat im Haus der Geschichte Österreich.

Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) gehört organisatorisch zur Österreichischen Nationalbibliothek, die von der gebürtigen Putzleinsdorferin Johanna Rachinger geleitet wird. Zu finden ist das erste zeitgeschichtliche Museum der Republik in den Räumen der Neuen Burg in Wien am Heldenplatz. Die Eröffnungsausstellung widmet sich dem jüngsten österreichischen Jahrhundert.

Öffnungszeiten im hdgö: jeweils Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr; Donnerstag von 10 bis 21 Uhr www.hdgoe.at


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