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Zivis machen sich bereit für den Rettungsdienst

Martina Gahleitner, 12.09.2016 07:05

LEMBACH. Zivildiener aus ganz Oberösterreich sind derzeit in Lembach stationiert, um sich hier fit  für den Rettungsdienst zu machen.
 

  1 / 3   In Lembach werden zur Zeit Zivildiener für ihren Sanitäterdienst ausgebildet. Viele von ihnen bleiben der Organisation dann als Freiwillige erhalten. Foto: Rotes Kreuz

In geballter Form erfahren die 57 jungen Leute innerhalb von vier Wochen alles, was sie für ihre Zeit beim Roten Kreuz wissen müssen - in der Theorie. Der praktische Teil folgt dann an der jeweiligen Ortsstelle. „Eingesetzt werden die Burschen in ganz Oberösterreich. Im Bezirk Rohrbach haben wir rund 30 Plätze für Zivildiener“, erklärt Dieter Fuchs, Lehrgangsleiter in Lembach. Grundsätzlich bleiben diese Planstellen gleich. Aber immer mehr Organisationen wollen Zivildiener einsetzen. „Angesichts der geburtenschwächeren Jahrgänge wird das Griss um Zivis deshalb immer mehr“, weiß Fuchs. Etwa ein Drittel aller Wehrdienstpflichtigen entscheiden sich für den Zivildienst - in erster Linie, weil sie etwas Sinnvolles leisten wollen und weil der Zivildienst zu Hause möglich ist.

Rechtzeitig Kontakt aufnehmen

Wichtig ist, dass sich die Jugendlichen rechtzeitig, spätestens ein Jahr vor dem gewünschten Einrückungstermin melden - am besten schon vor der Stellung unverbindlich Kontakt mit der Ortsstelle aufnehmen. „Auch Schnupperdienste sind jederzeit möglich“, lädt Fuchs ein. Optimal sei natürlich jener Zivildiener, der schon vor seinem Dienst die Ausbildung zum Rettungssanitäter macht.

Bei dem derzeit laufenden Kurs in Lembach sind auch 17 Mädchen und drei Burschen dabei, die das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren. Wer mindestens zehn Monate FSJ macht,  muss keinen Zivildienst leisten.


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