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LEMBACH. Bewegung, frische Luft und sinnstiftende Beschäftigung sind für ältere Menschen und vor allem für an Demenz Erkrankte von enormer Bedeutung. Der Demenzgarten, der derzeit beim Altenheim Lembach entsteht, bietet genau diese Möglichkeiten für die Heimbewohner.

Foto: SHV Rohrbach
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„Im Zuge des Altenheim-Umbaus hat es sich angeboten, eine an das Heim angrenzende, ebene Fläche zu einem Demenzgarten umzugestalten. Dieser Garten, der über das Förderprogramm Leader teilfinanziert wird, wird auch für bewegungseingeschränkte Menschen leicht erreichbar sein“, freut sich die Sozial- und Demenzberaterin des Sozialhilfeverbandes Rohrbach, Gerlinde Arnreiter, über das Projekt. Der Prozentsatz an Bewohnern mit Demenz im Heim ist mit rund 75 Prozent sehr hoch. Der gerade entstehende Garten soll helfen, den kognitiven Abbau durch die Krankheit zu verzögern und die Lebensqualität und Lebensfreude zu steigern. Die ersten Beerensträucher und Obstbäume sind bereits gepflanzt. „Im Frühjahr werden die Lembacher Mittelschüler Hand anlegen und rollstuhlgerechte Hochbeete aufbauen. Es ist auch geplant, dass die Schüler zum Beispiel bei der Ernte mithelfen“, freut sich Arnreiter über die Zusammenarbeit mit den jungen Menschen.

Artegra restauriert Bänke

Im Garten werden bereits gebrauchte Sitzgelegenheiten wiederverwendet. Diese werden in den Wintermonaten in den Artegra-Werkstätten restauriert. Zudem wurde ein Rundweg angelegt und das gesamte Gelände wird umzäunt, damit sich die Heimbewohner auch gefahrlos alleine im Garten bewegen können. Von der Anlage werden dann auch die Tagesgäste des Altenheimes profitieren. Seit Oktober gibt es nämlich in Lembach Montag und Dienstag auch eine Tagespflege. Im Frühling soll der Demenzgarten bereits genutzt werden können, fertig soll er dann spätestens im Juli 2020 sein.


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