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LEONDING. Unter dem alten Parkdeck des Einkaufszentrums entstand eine der modernsten Kartbahnen Europas, die technisch auf dem letzten Stand ist und auch kulinarisch einiges zu bieten hat.

Geschäftsführer Marco Ebner in der Boxengasse mit einem seiner modernen E-Karts. Foto: Ramaseder
  1 / 14   Geschäftsführer Marco Ebner in der Boxengasse mit einem seiner modernen E-Karts. Foto: Ramaseder

Als „spontane Idee“ beschreibt Geschäftsführer Marco Ebner – selbst begeisterter Hobby-Kartfahrer – das Projekt einer eigenen Kartbahn: „Das hat in Linz noch gefehlt.“ Dass die Wahl auf elektrisch betriebene Renner fällt, war für Ebner, der vorher drei Jahre bei Tesla tätig war, von Beginn an klar.

„Das Gefühl ist für die Kunden einfach besser. Zudem haben die Karts mehr Power und der lästige Benzingeruch fällt weg“, so Ebner, der die Idee seit gut einem Jahr intensiv verfolgt. Er und Geschäftspartner Ralf Eisewag besichtigten andere Bahnen in Europa und im Zuge eines Urlaubs sogar in den USA.

Tolles Fahrerlebnis

„Wir wollen richtiges Rennfeeling bieten, auf einer Bahn, wo man auch überholen kann“, so die Betreiber. Gebaut wurde die Strecke, die über mehrere Ebenen führt und mit über 600 Metern die längste Österreichs ist, von einem italienischen Kart-Champion.

Der Bodenbelag, eine fünfschichtige Mischung, bietet den Karts in jeder Situation optimalen Grip und ist unabhängig von Temperatur und anderen Streckenverhältnissen. So können bei allen Rennen faire Bedingungen garantiert werden.

Auch Sicherheit wird groß geschrieben, so können die bis zu 65 km/h schnellen Karts alle individuell gedrosselt oder gestoppt werden, sollte es zu einem Zwischenfall auf der Strecke kommen. Zudem befindet sich hinter den Streckenbanden das High Safety Absorption System, welches dem Fahrer beim Aufprall eine Knautschzone bietet. Stahlfedern geben der Bande einen Federweg von bis zu 20 Zentimeter.

Lokalaugenschein positiv

Wir haben uns auch selbst ein Bild gemacht und die neue Kartbahn in zwei Zeitrennen getestet. Schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte die sehr flüssige Strecke mit etwas mehr Geschwindigkeit absolviert werden. Jede Runde steht für gut zwei Sekunden ein Boost zur Verfügung, auf Knopfdruck gibt es für Überholmanöver oder Bergauf-Passagen mehr Leistung. Die Karts halten auf der Strecke wirklich sehr gut und sollte man einmal etwas zu schnell in der Kurve sein, federt die Bande den Aufprall sehr gut ab.

Die zwei Fahrten haben jedenfalls richtig Spaß und Lust auf einen erneuten Besuch gemacht.  

Modernes Gesamtkonzept

Wer sich vor dem sportlichen Kräftemessen noch stärken möchte oder danach bei einem Getränk seine Rundenzeit besprechen möchte, ist bei Chargers Racing ebenso richtig. Der Gastro-Bereich wurde mit einem Architekten geplant und lässt mit seinem eigenen Restaurant auch kulinarisch keine Wünsche offen.


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