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LIEBENAU/FREISTADT. Benedikt Mitmannsgruber hat in den vergangenen zwei Jahren als Senkrechtstarter in der Kabarettszene auf sich aufmerksam gemacht. Am Samstag, 28. Dezember, um 20 Uhr präsentiert er im Salzhof sein erstes Soloprogramm „Exodus“.

Benedikt Mitmannsgruber wird im kommenden Jahr auch im ORF zu sehen sein. Foto: Matthias Jaidl
Benedikt Mitmannsgruber wird im kommenden Jahr auch im ORF zu sehen sein. Foto: Matthias Jaidl

Die Beschreibung zu seinem ersten Kabarettprogramm ist ebenso sarkastisch formuliert, wie man es vom Liebenauer bereits von seinen Auftritten gewohnt ist. „20 Jahre ist er Teil der völlig überalterten und erzkatholischen Gesellschaft. 20 Jahre verbringt er in der Mühlviertler Eiszeit, den Sommer kennt er nur aus Erzählungen.“ Der Liebenauer macht seinen Auszug aus dem Mühlviertel in die große Stadt zum Hauptthema, auf eine für ihn bekannte Art und Weise mit schwarzem, düsteren Humor. Mitmannsgrubers gefrorenes Lächeln soll die eisige Kälte seiner Heimat wiederspiegeln. Der einzige Ort, an dem es für kurze Zeit auftaut, ist die Kabarettbühne.

Lehramtsstudent über seinen Auszug in die Stadt

Der 23-Jährige berichtet von seinem Exodus, der ihn vor seinem Volk retten soll. Die Stadt soll ihn heilen, doch sie verführt ihn. Er wird Student. Er findet die Liebe. Immer weiter entfernt sich der Liebenauer von seinen katholischen Wurzeln und zieht damit Gottes gnadenlosen Zorn auf sich. Mit seinem schrägen Humor hat er sich heuer im Frühjahr bereits den Publikumspreis beim Freistädter Frischling geholt, war danach Sieger des Goldenen Ei in Ostermiething, Gewinner des Wiener Stadtfestes und Preisträger beim Salzburger Sprössling. Mit seiner monotonen, eintönigen Stimme kehrt er nun ins Mühlviertel zurück.

Wer sich schon jetzt Karten für den Kabarettabend sichern möchte, erhält diese in der Buchhandlung Wurzinger, bei der Local-Bühne Freistadt oder online auf: www.kupfticket.at


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