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ANSFELDEN. Mit neuer Leitung und neuem Programm startet das ABC Ansfelden in die Herbstsaison. Von Kabarett-Größen bis zum Theater des Siedlervereins wird wieder ein breit gefächertes Programm geboten.

(v.l.) Bürgermeister Christian Partoll, Ursula Angerer, LAbg. Kulturausschussvorsitzende Renate Heitz und Matthias Zangerl präsentierten das neue Kultur-Programm. (Foto: Stadt Ansfelden / G. Kraftschik)

Matthias Zangerl und Ursula Angerer bilden seit Juni diesen Jahres das neue Leitungs-Duo für das Anton Bruckner Centrum in Ansfelden. Schon in der neuen Rolle eingelebt, konnten sie für die nicht mehr zu weit in der Ferne liegende Herbstsaison noch einige Künstler an Land ziehen. So startet etwa die Kabarett-Saison in Ansfelden mit Florian Scheuba am 23. September mit seinem Programm „Solo Spezial“. Am 21. Oktober folgen dann Angelika Niedetzky mit ihrem „Best of Niedetzky“ und Christof Spörk mit seinem Programm „Dahaam“ am 4. November. Über ihre größten TV- und Theaterniederlagen erzählen außerdem Grissemann und Dolezal am 18. November mit ihrem Programm „Buh“.

Musikalisch begrüßt das ABC Ansfelden unter anderem die Mundartpop- und Austropop-Sängerin Frau Karl und Band. Die aus Engerwitzdorf stammende Künstlerin ließ bereits mit ihren Singles „Alte Narben“ und „Spiegel“ aufhorchen und animiert ihre Fans sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken.

Otello darf nicht platzen

Auch die Theatergruppe des Siedlervereins Ansfelden hat wieder ein Stück für die Besucher parat. Mit der schwungvollen Komödie von Ken Ludwig „Otello darf nicht platzen“ tritt die Gruppe im ABC auf und gibt Einblicke in die Welt der großen Oper und besticht durch Verwechslungen und charmante Wendungen. Die Theatergruppe begann bereits im Mai mit der Erarbeitung des Stücks und probte während des Sommers dreimal wöchentlich, erneut unter der Regie von Andrea Schnitt. Premiere ist am Freitag, 7. Oktober, weitere Vorstellungen gibt es am 8. und 9. Oktober sowie von 14. bis 16. Oktober.

Nicht zu kurz kommen auch die künstlerischen Ausstellungen, wo unter anderem Christine Breinesberger am 15. September mit „Farben-Verrückt“ und Hermann Holzner, Jürgen Bley und Christine Hirschberg am 27. Oktober mit „Gemeinsam Verschieden“ vertreten sein werden.

Bruckner-Schwerpunkt

Viel zu bieten hat außerdem wieder die Veranstaltungsreihe „Bruckner 200“, bei der heuer der Schwerpunkt auf der engen Verbindung von Anton Bruckner und Johannes Brahms liegt. Gestartet wird am 20. November mit der Messgestaltung des Volksensembles „Cappella originella“, der anschließende Frühschoppen wird diesmal als „Jazzbrunch“ abgehalten. Das „Spring String Quartett“ wird sich am 22. November im ABC zeitgemäß auf die Spuren der beiden Komponisten begeben. Beim Konzert mit dem Titel „Lieben Sie Brahms?“ werden Martha Hirschmann, Maria Raberger und Peter Aigner nicht nur Lieder von Brahms spielen, sondern auch von Bruckner, als Höhepunkt jedoch die „geistlichen Gesänge“ von Brahms für Mezzosopran, Bratsche und Klavier.


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