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Erster Rad-Highway von Traun nach Linz soll Radverkehr verdoppeln

Thomas Lettner, 04.09.2015 16:04

Der Ballungsraum Linz hat rund 500.000 Einwohner und über 250.000 Arbeitsplätze. 100.000 Arbeitnehmer pendeln jeden Tag nach Linz. Dennoch beträgt der Radverkehr an einem durchschnittlichen Werktag nur 5,2 Prozent des Verkehrsaufkommens in Oberösterreich (Stand 2012).

v.l.: Landeshauptmann Josef Pühringer, LH-Stellvertreter Franz Hiesl und Vizebürgermeister Bernhard Baier beim Probefahren auf dem neuen Rad-Highway. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

„Unser stolzes Ziel ist es, diesen Wert zu verdoppeln“, sagte Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) in Hinblick auf die nächste Verkehrserhebung im Jahr 2021 bzw. 2022. Bei dieser wird ein Radverkehrsanteil von zehn Prozent anvisiert. Um dieses Ziel zu erreichen, sind neun „Rad-Highways“ geplant, die die Umlandgemeinden mit der Landeshauptstadt verbinden. Der erste in Umsetzung befindliche Rad-Highway beginnt an der Trauner Kreuzung und führt über die B139 Kremstalbundesstraße parallel zur Straßenbahntrasse über das Gemeindegebiet von Traun, Pasching, Leonding nach Linz. Insgesamt 60.000 Menschen wohnen im Einzugsgebiet des Radwegs. Die Kosten für die Strecke tragen zu 60 Prozent das Land Oberösterreich und zu 40 Prozent die Gemeinden.

Nutzung alter Lilo-TrasseAn der Trauner Kreuzung wird als erstes Pilotprojekt eine Bike and Ride-Anlage gebaut. Diese bietet Platz für 52 Fahrräder. Zusätzlich dazu wird jede der neuen Haltestellen der StadtRegioTram mit fünf verschließbaren Fahrradboxen ausgestattet. Da der Rad-Highway an der Straßenbahnhaltestelle Untergaumberg endet, soll die alte Trasse der stillgelegten Lilo als Lückenschluss zum Hauptbahnhof Linz dienen. Derzeit läuft eine Entbehrlichkeitsprüfung der ÖBB. Ein erstes Ergebnis wird Ende Oktober erwartet.


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