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Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 bis zur Trauner Kreuzung wurde vergangenen Donnerstag mit einer Jungfernfahrt feierlich eröffnet. Die Freude über die neue Verkehrsanbindung war bei den Verantwortlichen und den vielen interessierten Besuchern sehr groß.

  1 / 4   v.l.: Verkehrslandesrat Günther Steinkellner, Landeshauptmann Josef Pühringer und Generaldirektor der Linz Linien GmbH Erich Haider Foto: Land OÖ/Kraml

Teilabschnitt vom Hauptbahnhof bis nach Leonding Doblerholz eröffnet. „Die Verantwortlichen damals haben eine sehr kluge Entscheidung getroffen, weil die Strecke wirklich zu einer Erfolgsstrecke geworden ist. Es sind rund 3,9 Millionen Menschen, die diesen Streckenabschnitt nützen. Die Erwartungen für die Verlängerung zur Trauner Kreuzung oder bis zum Schloss Traun sind natürlich sehr groß, aber ich glaube, dass sie wirklich eine Alternative zum Individualverkehr darstellt“, sagte Jutta Rinner, Vorstandsdirektorin der Linz Linien GmbH.

Zukunftsprojekt Ansfelden

Herbert Kubasta, Geschäftsführer der Schiene OÖ GmbH, sprach eine lange Danksagung: „Diese Straßenbahn und die Haltestellen wurden nach den modernsten Standards errichtet. Ich möchte mich bei den vielen Menschen für ihren Einsatz bedanken, die geholfen haben, diesen Erfolg zu ermöglichen.“ „Ein ganz wichtiges Zukunftsprojekt ist Ansfelden, weil wir dort einen attraktiven Umstiegsplatz bei der Phyrn-Bahn errichten können“, blickte Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) schon auf seine zukünftigen Herausforderungen voraus. Für die Verlängerung seien rasche Beschlüsse in Ansfelden notwendig, um einen neuen Autobahnanschluss bauen zu können und Platz für die Straßenbahn nach Nettingsdorf frei zu bekommen. Eine Park and Ride-Anlage sei ebenfalls geplant, damit die Menschen vom Auto in den Zug oder die Straßenbahn umsteigen können. „Jedes Auto, das nicht in den Zentralraum Linz hineinfährt, ist ein Gewinn für uns alle. Ich glaube, dass ein attraktives Verkehrsmittel wie die Straßenbahn zum Umsteigen verlockt“, meinte Steinkellner. Ein weiterer Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel wird Geld kosten, sei aber laut Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) wichtig. „Wir müssen in die Bereiche investieren, die unserem Land eine Zukunft geben. Da ist sicher der öffentliche Verkehr, der ja in ökologischer und zeitökonomischer Hinsicht sowie bezüglich des Behaltens der Kaufkraft in der Region sinnvoll ist, ein wesentlicher Schwerpunkt“, sagte das Landesoberhaupt. Seit Donnerstag Mittag nutzen Fahrgäste die verlängerte Straßenbahnlinie 3. „Ich bin froh, dass man jetzt in die andere Richtung auch fahren kann. Ich werde die neue Linie fleißig nutzen und oft nach Traun fahren, wenn es so weit ist“, sagte Roswitha Glansick aus Leonding, eine der ersten Zugestiegenen.


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