Chart-Erfolg für Cornelia Wild: Single „Papa“ berührt die Herzen

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Marlis Schlatte Marlis Schlatte, Tips Redaktion, 07.12.2021 09:48 Uhr

ST. MARIEN. Mit ihrer kürzlich veröffentlichten Single „Papa“ landete Cornelia Wild auf Platz 16 der österreichischen iTunes-Charts. Die 37-jährige Musikerin, Gesangslehrerin und Mutter eines einjährigen Sohnes aus St. Marien verarbeitete darin den Verlust ihres Vaters und berührte auf einen Schlag viele Herzen.

Im September 2020 stand die damals schwangere Sängerin im Studio, um ihren Song aufzunehmen. Dabei wurde das Musikvideo zu „Papa“ gedreht, das erst letzte Woche veröffentlicht wurde. Darin sind auch alte Videoaufnahmen gemeinsam mit ihrem Vater zu sehen. In die Entstehung ihrer ersten Single steckte Cornelia viel Arbeit hinein. 2008 verstarb ihr geliebter Vater Franz mit 54 Jahren an einem Herzinfarkt. „Zeit heilt die Wunden, wie man sagt, aber das wird man trotzdem nie vergessen. In der Schwangerschaft vor einem Jahr musste ich auch wieder besonders viel an meinen Vater denken, was mich dazu brachte, den Text des Songs zu verfassen“, so die 37-Jährige. Ihr Vocal-Coach und Produzent Robert Keller half ihr beim Feinschliff. „Er hat da noch einiges herausgekitzelt und einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, den Song in seine endgültige Form zu bringen“, so die Sängerin.

Traum vom Radio

Am 13. November 2021 veröffentlichte Cornelia Wild schließlich den Song und traf damit bereits in der ersten Woche viele mitten ins Herz. In den deutschen iTunes Charts schaffte es „Papa“ auf Platz 45, in Österreich sogar unter die Top 16. Für die Musikerin ein großer Erfolg. Ein weiteres Ziel ist für sie der Einzug in die Radiocharts. „Mir geht es dabei gar nicht um Geld oder großen Ruhm. Das ist einfach der Traum einer jeden Sängerin – sich selbst im Radio zu hören!“, betont die Sängerin.

Wegbegleiter Musik

Neben der Violine begann Cornelia Wild mit 14 Jahren auch mit der Klarinette in der Ortskapelle St. Marien mitzuspielen. Mit 20 Jahren sang Cornelia Wild in den ersten Bands. „Ich habe immer schon Musik gemacht. Das war immer schon mein Traum“, betont die Musikerin, die auch mit der „Original Münchner Oktoberfestband – die Kirchdorfer“ zusammenarbeitet und gemeinsam schon auf Oktoberfesten in München und in Städten wie Shanghai, Chile und Dubai auftrat. Die gelernte Friseurin übte in der Vergangenheit unterschiedlichste Berufe aus, arbeitete unter anderem auch in einer Bäckerei. Doch nebenbei setzte sie ihren Traum, Musik zu machen, immer fort. Irgendwann reduzierte sie ihre Stunden und integrierte die Musik noch weiter in ihr Leben. Sie sang in mehreren Bands, auf Festen und auf Hochzeiten. Die Ausbildung zur Gesangslehrerin absolvierte sie schließlich in Deutschland. Mit ihrem Lebensgefährten und ihrem einjährigen Sohn Amadeus lebt die Musikerin in St. Marien auf einem Bauernhof. Dort hat die Sängerin einen Unterrichtsraum, wo sie ihre Schüler unterrichtet. Neben dem Gesang gibt sie außerdem auch Violinenunterricht für Anfänger. Während der coronabedingten Lockdowns musste sie die Stunden teilweise auf Skype verlegen.

Leidenschaft als Beruf

Der Weg zur selbstständigen Gesangslehrerin und Musikerin erfolgte dann Step by Step. Seit drei Jahren kann sie nun allein von ihrer Leidenschaft – der Musik – leben, was Cornelia Wild mit großem Dank erfüllt: „Ich unterrichte wahnsinnig gerne! Und selber zu singen macht mir noch mehr Freude. Deshalb bin ich sehr dankbar und froh, dass ich meinen Traum, beruflich zu singen, verwirklichen konnte.“

Cornelia Wild's Song „Papa“ kann auf iTunes und Amazon gestreamt bzw. gekauft werden.

Das Musikvideo:

www.youtube.com//watch?v=XDYV9fERRlI

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