Zeitzeugen für Nettingsdorfer Buchprojekt gesucht
NETTINGSDORF/ANSFELDEN. 170 Jahre besteht die Papierfabrik in Ansfelden bereits. Um nicht nur die technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern auch jene, die diese auch möglich gemacht haben, zu würdigen, ist gerade ein Buch über die Arbeiter der Papierfabrik im Entstehen.

Gemeinsam mit Christian Stelzmüller und Peter Schissler arbeitet der ehemalige Mitarbeiter Günther Mayrhofer an dem Buchprojekt zum 170-jährigen Jubliäum der Nettingsdorfer Fabrik. Neben den bereits vielfachen Berichten über den wirtschaftlichen Aufstieg der Fabrik soll diese nun aus einer anderen Sicht beleuchtet werden. Vor allem soll die Arbeiterschaft thematisiert werden, ehemalige Arbeiter selbst zu Wort kommen und Fotos von damals bis heute gezeigt werden.
Nettingsdorf als Drehort
Im Jahr 1963 wurden für den Film „Der Unsichtbare“ einige Szenen in Nettingsdorf gedreht. Offenbar war die Örtlichkeit ideal als Kulisse für den Film, genaue Hintergründe dafür sind dem Team des Buchprojekts jedoch nicht bekannt. Daher bittet es um Mithilfe und Hinweise zu diesem Ereignis. Möglicherweise sind jemandem sogar Statisten auf obigem Foto bekannt. Den Autoren ist es vor allem wichtig darzustellen, dass sich die Arbeiter der Fabrik immer wohl gefühlt und ihre Arbeit gerne verrichtet haben: „In vielen Gesprächen mit Kollegen, im Arbeitsprozess oder schon in Pension, zeigte sich diese Verbundenheit, man spürte diesen Zusammenhalt mit der Bude (ugs. = Fabrik). Danke an alle, die bis jetzt mitgeholfen haben, die Erfolgsgeschichte dieser Fabrik und ihrer Belegschaft zu dokumentieren. Denn diesen ganz besonderen Nettingsdorfer Geist, der über Generationen hin besteht, gilt es festzuhalten und niederzuschreiben.“


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