„Exit the Field“ in Ansfelden: Hanflabyrinth und Bienenlehrweg

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Marlis Schlatte Tips Redaktion Marlis Schlatte, 29.06.2022 12:54 Uhr

ANSFELDEN. Bereits zum dritten Mal kann heuer ein Labyrinth der besonderen Art besucht werden. Irene und Christian Huber haben erneut mit viel Liebe und Einsatz ihr Hanflabyrinth „Exit the Field“ in Ansfelden, direkt neben dem Haid Center gestaltet.

Schon in den 1950er-Jahren baute Christian Hubers Großvater Hanf an, seit 2019 wird dies nun von seinem Enkel fortgeführt. Gemeinsam mit seiner Frau Irene war es dem Landwirt aus Piberbach zunächst ein Anliegen, über Bienen und ihre wichtige Rolle im Ökosystem aufzuklären. Um dieses Thema auch für Kinder interessant zu machen, kam der Familie die Idee, das Ganze mit einem Labyrinth im Hanffeld zu verbinden. Entlang der Wege sind immer wieder Bieneninfotafeln zu finden, an denen etwas über die fleißigen Lebewesen gelernt werden kann.

Wegweiser

An jeder der 28 Tafeln ist außerdem ein Buchstabe zu finden. Damit kann ein Rätsel gelöst und am Ende der Saison Preise gewonnen werden. Seit April schon wachsen die Hanfpflanzen fleißig, sodass nun vergangenen Freitag das Labyrinth eröffnet werden konnte. Die Gestaltung der Wege übernahm wie jedes Jahr Irene Huber. Sie zeichnet den Irrweg in Form von Blumen, Bienen und Waben zunächst auf einer Handskizze, bevor diese dann auf die Feldfläche übertragen wird. Die Volksschullehrerin gestaltete außerdem die vielen Infotafeln, Fotowände und Hinweisschilder, die im Irrgarten verteilt sind.

Vielfältige Pflanze

Aus dem Labyrinth fand bis jetzt noch jeder wieder heraus. Sollte man doch einmal nicht mehr weiterwissen, gibt es jedoch einige Übersichtspläne am Areal verteilt. Auch wenn viele zunächst an das Rauschmittel denken, ist Hanf eine vielfältige Pflanze, die für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden kann. Christian und Irene Huber produzieren unter ihrer Marke „Cannabeesol“ etwa Speiseöl aus Hanfsamen, Müsliriegel mit Hanfsamen und Honig oder festes Haar-Shampoo. Sogar eine Tierlinie gibt es, unter anderem Presskuchen für Hunde oder Pellets für Pferde. Diese können im Online-Shop, bei Direktvermarktern in der Region oder beim Automaten bei „Exit the Field“ erworben werden. Das Labyrinth kann bis September täglich von 8 bis 21 Uhr besucht werden.

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