Künstliche Intelligenz als Weckruf beim Unternehmerfrühstück
WILHERING. Beim ersten Unternehmerfrühstück nach der Sommerpause drehte sich in Wilhering alles um die Frage, wie künstliche Intelligenz den Alltag von Betrieben verändert. Rund 30 Selbständige nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und frische Impulse mitzunehmen.

Den Auftakt machte Elias Priklbauer mit der Vorstellung seines Unternehmens office2go, das IT-Produkte und Office-Equipment nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ anbietet – effizient, schnell und nachhaltig.
Das Highlight des Vormittags folgte mit dem Vortrag von Karl Möstl unter dem Titel „KI ist kein Trend – sondern Pflicht?“. Der Digitalisierungsexperte zeigte, wie künstliche Intelligenz heute schon Geschäftsmodelle prägt, Prozesse beschleunigt und Entscheidungen verbessert. Gleichzeitig sprach er auch die Risiken offen an – von Datenschutzfragen bis zu ethischen Grenzen. „KI ist ein mächtiges Werkzeug, das bewusst und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss“, betonte Möstl.
Für Staunen sorgte der Einstieg in seinen Vortrag: Die Zusammenfassung übernahm ein KI-generierter Avatar, der die Inhalte live präsentierte. „Dieser Moment zeigte eindrucksvoll, wie nahe Zukunftstechnologien bereits an der Praxis sind“, meinte Vizebürgermeister Markus Langthaler beeindruckt.
Am Ende blieb die Erkenntnis: Künstliche Intelligenz ist längst keine ferne Vision mehr – sondern eine Herausforderung, der sich auch kleinere Unternehmen stellen müssen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden