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Junger Leondinger sammelt neue Erfahrungen in Ecuador

Norbert Mottas, 09.02.2026 11:38

LEONDING. Leonhard Labek (18) aus Leonding besucht derzeit die Oberstufe des Kollegiums Aloisianum in Linz (8. Klasse). Zusätzlich absolviert er eine Mechatronik-Lehre bei CAP. Ab September wird er für zehn Monate in Ecuador ein Volontariat antreten. Tips bat ihn um ein Interview.

In den Bergen ist Leonhard Labek in seinem Element. (Foto: privat)
In den Bergen ist Leonhard Labek in seinem Element. (Foto: privat)

Tips: Sie werden im Rahmen von „VOLONTARIAT bewegt“ einen Einsatz in Ambato in Ecuador antreten. Was motiviert Sie, einen freiwilligen Sozialdienst im Ausland zu absolvieren?

Labek: Mich motiviert vor allem die Möglichkeit, neue Perspektiven und eine andere Kultur kennenzulernen sowie Verantwortung zu übernehmen und etwas Sinnvolles für andere Menschen zu tun. Ein freiwilliger Sozialdienst im Ausland ermöglicht mir, konkrete Einblicke in soziale Realitäten zu gewinnen, aktiv mitzuarbeiten und soziale Ungleichheiten besser zu verstehen. Langfristig sehe ich diesen Einsatz auch als wichtige persönliche und gesellschaftliche Lernerfahrung.

Tips: Haben Sie bereits Erfahrung mit sozialem Engagement?

Labek: Ja. Während der 7. Klasse am Kollegium Aloisianum habe ich im Rahmen einer Freiwilligen Sozialen Woche eine Woche lang in einer sozialen Einrichtung mitgearbeitet und dabei erste praktische Erfahrungen im sozialen Engagement gesammelt.

Tips: Warum ist Ihre Wahl auf Ambato in Ecuador gefallen?

Labek: Die endgültige Entscheidung über das Einsatzland trifft der Verein „VOLONTARIAT bewegt“, eine Initiative von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos. Da ich in den letzten vier Jahren in der Oberstufe des Kollegiums Aloisianum Spanisch gelernt habe, bin ich sprachlich gut auf einen Einsatz in Lateinamerika vorbereitet. Welches konkrete Land es letztlich wird, war für mich weniger entscheidend.

Tips: Sie werden im Projekt der Muraldiner-Schwestern mitarbeiten. Welche Aufgaben werden Sie übernehmen?

Labek: Die konkreten Aufgaben stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht im Detail fest. Voraussichtlich werde ich in der Freizeitbetreuung sowie bei Lern- und Nachhilfeangeboten für sozial benachteiligte Kinder mitarbeiten. Welche Altersgruppen genau betroffen sind und wie die Tätigkeiten im Alltag aussehen, wird vor Ort gemeinsam mit den Muraldiner-Schwestern geklärt.

Tips: Ambato liegt in fast 2.600 Metern Seehöhe. Stellt das für Sie ein Problem dar?

Labek: Nein. Mit einer entsprechenden Vorbereitung und einer kurzen Eingewöhnungszeit stellt die Höhenlage für mich kein Problem dar.

Tips: Abgesehen von der Sprache: Welche Vorbereitungen treffen Sie für Ihren Einsatz?

Labek: Im Rahmen des Vereins „VOLONTARIAT bewegt“ habe ich an mehreren Vorbereitungseinheiten in Wien teilgenommen. Dabei wurden wir inhaltlich, organisatorisch und persönlich auf den Einsatz vorbereitet und haben wichtige Informationen zu Kultur, Sicherheit und Projektarbeit erhalten. Neben der inhaltlichen und sprachlichen Vorbereitung gehört auch die Finanzierung des Einsatzes dazu. Ein Teil der Kosten wird über Spenden gedeckt.

Tips: Werden Sie auch freie Tage haben? Haben Sie schon Pläne, wie Sie diese verbringen werden?

Labek: Neben den Wochenenden habe ich 21 Tage frei, die ich für mich nutzen kann. In dieser Zeit möchte ich das Land, die Kultur und die Umgebung besser kennen lernen sowie mich entspannen.

Tips: Wie werden Sie Ihre Erfahrungen dokumentieren?

Labek: Ich plane, meine Erfahrungen in Form von Berichten, Fotos und gegebenenfalls kurzen Beiträgen für Familie, Freunde und Unterstützer festzuhalten.

Tips: Welche Hobbys haben Sie?

Labek: In meiner Freizeit gehe ich gerne Skitouren, klettern und bin allgemein viel in den Bergen unterwegs.

Tips: Planen Sie nach dem Einsatz in Ecuador weitere soziale Aktivitäten?

Labek: Derzeit habe ich noch keine konkreten Pläne, jedoch ist mir soziales Engagement sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass sich auch in Zukunft immer wieder Gelegenheiten ergeben werden, bei denen ich mich sozial einbringen kann.


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