KEMATEN. Die Gemeinde Kematen hat im Herbst 2025 den Beitritt zur Initiative „Bienenfreundliche Gemeinde“ beschlossen und damit einen Prozess angestoßen, der nun Schritt für Schritt umgesetzt wird. Die inhaltliche Ausarbeitung liegt beim Umweltausschuss rund um Initiator und Obmann Helmut Führlinger.

Unter dem Motto „Unser Boden für Bienen“ werden bestehende Flächen überprüft und neue Lebensräume für Wild- und Honigbienen geschaffen. Unterstützt wird die Gemeinde dabei vom Bodenbündnis Oberösterreich. Auch Privatpersonen und Betriebe sind eingeladen, sich zu beteiligen.
Anfang März fand ein erster Workshop mit fachlicher Begleitung durch das Klimabündnis OÖ statt. Vertreter aus Landwirtschaft, Imkerei und Vereinen arbeiteten dabei gemeinsam mit der Gemeinde an ersten Maßnahmen. Diese breite Einbindung gilt als wichtige Grundlage für die spätere Umsetzung. Als Bienenbeauftragte konnte Gisela Peutlberger-Naderer gewonnen werden.
In den kommenden Wochen folgen weitere Schritte: Eine Begehung geeigneter Flächen im Ortsgebiet ist für Ende März geplant, im April ein Umsetzungsworkshop. Den Abschluss bildet im Juli die Auszeichnungsveranstaltung im Schloss Puchberg bei Wels.
Ziel des Projekts ist es, öffentliche Grünräume naturnaher zu gestalten und auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Damit soll nicht nur die Artenvielfalt gestärkt, sondern auch die Lebensqualität in der Gemeinde verbessert werden.


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