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Leondinger Projekt holt Platz zwei bei „Mission Humanity“

David Ramaseder, 01.04.2026 11:22

LEONDING. Großer Erfolg für die HTL Leonding: Beim Finale des Wettbewerbs „Mission Humanity“ wurde das Projekt „Unseen Obstacles“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Schülerinnen Linnea Schönbauer und Elisa Kaltenberger entwickelten im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Anwendung, die Barrieren im Alltag aus der Perspektive von Rollstuhlfahrern erlebbar macht.

Die HTL Leonding macht Barrieren sichtbar. (Foto: OÖRK/Asanger)
Die HTL Leonding macht Barrieren sichtbar. (Foto: OÖRK/Asanger)

Kern des Projekts ist die Kombination aus Virtual Reality, einem realen Rollstuhl und einer beweglichen Plattform. Damit lassen sich Hindernisse wie Bordsteine oder unebene Wege realitätsnah simulieren. Ziel ist es, vor allem Entscheidungsträger für Probleme im öffentlichen Raum zu sensibilisieren und das Bewusstsein für barrierefreie Gestaltung zu stärken.

„Uns war nicht bewusst, wie problematisch hohe Randsteine oder der Sichtschutz beim Bankomaten für Rollstuhlfahrer sind“, schildern die Schülerinnen ihre Erkenntnisse. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv, insbesondere von Betroffenen. Der zweite Platz sei eine wichtige Anerkennung – und ein Signal, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit braucht.

Beim Wettbewerb des OÖ. Jugendrotkreuzes wurden insgesamt zehn Projekte im Finale präsentiert. Sie zeigen, wie engagiert sich junge Menschen für gesellschaftliche Themen einsetzen und konkrete Lösungen entwickeln.


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