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HTL-Schüler zeigen, was morgen möglich ist

David Ramaseder, 23.04.2026 14:18

LEONDING. Zum 23. Mal ging heuer der Project Award der Informatik-HTLs Leonding, Perg und Grieskirchen über die Bühne. Der Bewerb ist fixer Bestandteil des Schuljahres: Teams präsentieren ihre Arbeiten vor einer Fachjury und messen sich mit anderen Klassen.

Das Projekt AiKita mit Sarah Rio, Ralph Mann und Jürgen Huber (v.l.) staubte den Hauptpreis ab. (Foto: HTL-Leonding)

Den Hauptpreis „Best of Project“ holte sich das Team hinter „AiKita“ (Sarah Rio, Ralph Mann, Jürgen Huber) aus der Abendschule der HTL Leonding. Die KI-gestützte Software soll die pädagogische Planung in der frühkindlichen Bildung vereinfachen, Zeit sparen und „Pädagogen dabei unterstützen, sich stärker auf die Förderung von Kindern zu konzentrieren“.

In der Kategorie „Best of Innovation“ überzeugte „Pepper Caretaker“. Das Team der HTL Leonding entwickelte einen humanoiden Roboter, der mit Geschichten, Spielen und digitaler Unterstützung den Alltag in Pflegeeinrichtungen bereichern soll – sowohl für Bewohner als auch für das Personal.

Den Wirtschaftspreis „Best of Business“ sicherten sich Gabriel Pabst und Felix Kohlböck mit „EON“. Ihre Plattform automatisiert wiederkehrende Computeraufgaben, indem sie Bildschirminteraktionen per Computer Vision nachahmt – eine „intuitive No-Code-Lösung“ für Unternehmen.

Einen Sonderpreis vergab die Jury für „Danceable“: Die App analysiert kurze Audioaufnahmen und schlägt passende Tanzstile vor – gedacht vor allem für Anfänger, die mehr Sicherheit auf der Tanzfläche gewinnen wollen.

Auffällig: Alle Projekte wurden auf Englisch präsentiert. Das passt zur internationalen Ausrichtung der HTL Leonding – eine Klasse wird bereits vollständig in Englisch unterrichtet. Für viele ist das auch eine Vorbereitung auf ein späteres Studium.


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