Leserbrief aus Enns zum Thema "Amazon Ansiedlung"
ENNS. Tips-Leser Hans Peter Schausberger macht sich in seinem Leserbrief Gedanken über Amazon, Bernegger und das Ennshafenindustriegebiet.

Das von der SPÖ durchgepeitschte Provisorium Zeltwegstraße (für ein Milliarden Grab Chemiewerk) ist eine Altlast und eine Schande für Enns. Diese Straße wurde 1979 durch die Altstadtgärten im Reintal errichtet. Nun 2026, gibt es immer noch keine volle Sperre für den Industrie- und Hafenzubringerverkehr. Aufgrund des Schnellfahrens gab es schon Tote und Schwerverletzte. Das AMAZON-Lager Enns mit hunderten Zubringer-LKW und hunderten Auslieferfahrzeuge täglich, ist nun der desaströse Höhepunkt einer rücksichtlosen Gemeindepolitik. Die Chance die dichtbewohnten Wohngebiete Reintal/Ennslände und Schäferhof vom Industriezubringerverkehr abzuschotten, wurde nun von den Gemeindepolitikern sträflich verabsäumt. Daher ist die Mindestforderung der Bürger: Sperre des gesamten Hafen-Industriegebietszubringerverkehrs ab dem Altstoffsammelzentrum, ausgenommen Feuerwehr, Rettung und Einsatzfahrzeuge. JETZT-Abschottung der Wohngebiete vom Industriegebiet aus Sicherheits- und Überlebensgründen. Der Gemeindeschandfleck Zeltwegstraße und die Mauthausnerstraße werden verkehrsberuhigte Wohnsiedlungsstraßen! Das Erholungsgebiet Ennsufer, Spielplatz am Ennsufer, Familien-Sozialprojekt und hunderte Bewohner, Kinder, Ältere und viele Besucher werden nun vom Industriehafenzubringerverkehr befreit! Die bestehende 30 km/h Zone wurde nur zum Schein installiert! 70/80 km/h sind aber Realität. Eine fixe Radarkontrolle im Wohngebiet Zeltwegstraße, wird von den Gemeindepolitikern nur verächtlich abgelehnt. Die Zeltwegstraße ist ein Lehrbeispiel für eine jahrzehntelange rücksichtslose Gemeindepolitik gegen die ansässigen Bewohner.
von Hans Peter Schausbergeraus Enns


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