HLBLA St. Florian erneut als Forschungsschule ausgezeichnet
ST. FLORIAN. Zum bereits vierten Mal wurde die HLBLA St. Florian mit dem Young-Science-Gütesiegel des Wissenschaftsministeriums sowie der OeAD „Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung“ ausgezeichnet. Die Schule zählt damit erneut zu jenen Bildungseinrichtungen in Österreich, die Schüler aktiv an wissenschaftliche Arbeit heranführen.

Unter den 42 ausgezeichneten Schulen aus sieben Bundesländern befindet sich erneut die HLBLA St. Florian. Nach 2012, 2022 und 2024 erhielt die Schule die Auszeichnung nun bereits zum vierten Mal.
Mit dem Gütesiegel werden Schulen gewürdigt, die Forschung und Wissenschaft dauerhaft im Schulalltag verankern und ihre Schülerinnen und Schüler aktiv in Forschungsprojekte einbinden. Die Auszeichnung wird jeweils für zwei Jahre vergeben.
Kooperationen mit Forschungseinrichtungen
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betonte bei der Verleihung die Bedeutung solcher Initiativen: „Die prämierten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie Forschung und Wissenschaft bereits im Schulalltag erlebbar gemacht werden können. Sie schaffen Zugänge, bauen Hürden ab und eröffnen jungen Menschen neue Perspektiven.“
Laut Jury überzeugte die HLBLA St. Florian insbesondere durch die Vielzahl an Kooperationen mit Forschungseinrichtungen sowie durch einen Lehrplan, der forschendes Lernen gezielt fördert. Wissenschaftliche Methoden werden dabei nicht nur im Unterricht vermittelt, sondern auch in verpflichtenden Diplomarbeiten angewendet.
Direktor Hubert Fachberger verweist auf die langjährige Ausrichtung der Schule: „Wo Leidenschaft für alles Lebendige und die Natur auf wissenschaftliche Neugier trifft – die HLBLA St. Florian schlägt die Brücke zwischen praktischer Landwirtschaft und exzellenter Forschung.“
Wissenschaftliche Kompetenzen fördern
Ziel der zahlreichen Forschungspartnerschaften sei es, Jugendliche schrittweise an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Sie lernen dabei unterschiedliche Methoden und Herangehensweisen kennen und sollen diese später in ihren Diplomarbeiten anwenden können.
Die Schule arbeitet dafür mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen zusammen. Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft, Biodiversität, Klimawandelanpassung, Energie und Bioökonomie.


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