Die Renaturierung im Unteren Kremstal schafft neue Flussläufe
KREMSTAL. Mit der Umlegung des Sulzbaches ist ein wichtiger Bauabschnitt im größten Renaturierungsprojekt Oberösterreichs abgeschlossen. Der Bach soll sich künftig weitgehend selbst entwickeln können.

Im Unteren Kremstal entstehen in mehreren Bauabschnitten naturnähere Flussläufe, Mäander und neue Strukturen im Gewässerbett. Krems und Sulzbach erhalten dadurch mehr Raum für ihre natürliche Entwicklung. Das soll Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen und die Gewässer für die Menschen in der Region erlebbarer machen.
Sulzbach erhält mehr Freiraum
Große Mäander geben dem Sulzbach einen natürlicheren Verlauf. Auf eine durchgehende Ufersicherung wurde verzichtet. „Mit der Umlegung des Sulzbaches ist ein wichtiger Bauabschnitt geschafft. Wenn wir ihm wieder Raum geben, kann er selbst Strukturen schaffen und sich verändern. Genau das passiert jetzt beim Sulzbach“, sagt Landesrat Kaineder bei einer Besichtigung der Baustelle.
Krems folgt dem gleichen Grundgedanken
Auch an der Krems wurden bereits erste Mäander angelegt. Dafür musste der Kanal am linken Ufer verlegt werden. Dieser Umschluss ist abgeschlossen. Als nächster Schritt wird der alte Kanal entfernt, danach soll der neue Verlauf der Krems fertiggestellt werden. Weniger starre Ufer sollen auch dort einen abwechslungsreicheren Flusslauf ermöglichen.
Verbandsobmann und Kematens Bürgermeister Markus Stadlbauer verweist auf die Unterstützung der Grundstückseigentümer: „Wir freuen uns sehr, mit diesem Durchstich einen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben.“ Ohne die Flächen und das gute Miteinander aller Beteiligten wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen.








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