Nach Dachstuhlbrand in Traun jetzt alle 24 Wohnungen wieder bewohnt
TRAUN. Neun Monate nach dem Brand sind alle 24 Wohnungen in der Guido Holzknecht-Straße wieder bewohnt. Im September kehrten auch die letzten Mieter in ihr Zuhause zurück. Eine Silvesterrakete hatte in der Neujahrsnacht den Dachstuhl in Brand gesetzt.

Kurz nach Mitternacht war die Rakete auf einem Balkon des Wohnhauses der Baureform-Wohnstätte (BRW) gelandet. Wenig später stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Zwölf Feuerwehren, Rettung und Polizei waren im Einsatz. Die 24 Hauptmieter und ihre Familien verloren über Nacht ihr Zuhause.
Rückkehr in Etappen
Während das Gebäude behördlich gesperrt war, organisierte die BRW mit den Mietern individuelle Übergangslösungen. Bis zum Wiederbezug wurde keine Miete vorgeschrieben. Die Rückkehr begann im Juni mit den Erdgeschoßwohnungen. Im Juli folgten die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoß, im September jene im Dachgeschoß.
Neues Dach und neue Fenster
Für die Sanierung der Häuser in der Guido Holzknecht-Straße 31 und 33 musste das gesamte Dach abgetragen werden. Alle Wohnungen wurden geräumt und saniert. Auch die Installationen und sämtliche Fenster wurden erneuert.
Zusätzlich wurde das Gebäude thermisch verbessert. „Wir nutzten die Gelegenheit, um das Gebäude thermisch zu optimieren und baulich auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen. Diese zusätzlichen Maßnahmen wurden mit Mitteln der Wohnbauförderung unterstützt“, erklärt BRW-Vorstandsdirektor Roland Hattinger.
Hausgemeinschaft feiert den Wiedereinzug
Die BRW und die Sanierungsfirma feierten den Abschluss der Arbeiten mit der Hausgemeinschaft und den Helfern. Zu den Gästen zählten Bürgermeister Karl-Heinz Koll und Vertreter des Roten Kreuzes Traun, das die Bewohner in der Brandnacht und in den Wochen danach betreut hatte.
Koll war in der Brandnacht selbst vor Ort. „Hinter den Betroffenen liegen herausfordernde Monate. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten lässt wieder Normalität einkehren.“








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