Die „Essbare Schule“ in St. Florian vermittelt Obstwissen
ST. FLORIAN. Welche Apfel- und Birnensorten wachsen hier, und wie gesund sind die Bäume? Obstexperten nahmen Anfang Oktober die Obstgenbank der Höheren landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt (HLBLA) St. Florian unter die Lupe. Dabei besichtigten sie auch die erste Pflanzfläche des Projekts „Essbare Schule“.

Die Arbeitsgemeinschaft der Pomologen Österreich besuchte die Streuobstwiese unter der Leitung von Bernd Kajtna, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Arche Noah. Dort sind Obstsorten aus ganz Österreich vertreten. Die Experten verglichen die Einträge ihrer Datenbank mit dem Bestand vor Ort, überprüften die Sortenbestimmungen und bewerteten den Zustand der Bäume. Anschließend bestimmten sie selbst mitgebrachte Apfelsorten.
Schüler lernen, Obstbäume zu vermehren und zu pflegen
Mit der „Essbaren Schule“ ergänzt die HLBLA das Wissen rund um die traditionelle Streuobstwiese. Für das langfristige Schulprojekt werden Obstgehölze aus aller Welt sowie besondere alte und neue Sorten gepflanzt.
Die Schüler sollen die Vielfalt kennenlernen und lernen, Obstgehölze selbstständig zu vermehren, zu veredeln, zu pflanzen und zu pflegen. Auch die Planung und Gestaltung von Flächen mit Obstbäumen gehört dazu. Ihr Wissen sollen sie unter anderem beim Kooperationspartner „Essbare Stadt Enns“ einbringen und bei der Pflanzung und Pflege von Obstbäumen im öffentlichen Raum anwenden.








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