Zahnseide-Falle in Trauner Wald gefährdet Radfahrer
TRAUN. Unbekannte haben in einem Trauner Waldstück gewachste Zahnseide quer über einen Weg gespannt. Die Schnur war so angebracht, dass sie Radfahrer im Halsbereich hätte treffen können. Die Polizei ermittelt gegen unbekannte Täter.

Bei hoher Geschwindigkeit hätte die gespannte Zahnseide schwere Verletzungen verursachen können. Auf den Vorfall aufmerksam wurde die Stadt durch den Beitrag einer Frau in der Internetgruppe „Was ist los in Traun“. Nachdem die Kronen Zeitung Bürgermeister Karl-Heinz Koll kontaktiert hatte, fragte dieser bei der Polizei nach, ob bereits eine Anzeige vorlag.
Bürgermeister meldete Vorfall
Weil das nicht der Fall war, zeigte Koll den Vorfall selbst an. Der Sachverhalt wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Auf Tips-Nachfrage bestätigte der Bürgermeister, dass derzeit noch kein Hinweis auf die Täter eingegangen sei. Die Ermittlungen der Stadtpolizei laufen.
Koll verurteilt die Gefährdung und warnt davor, solche Aktionen als harmlosen Streich abzutun. „Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand, solche ‚Späße‘ zu unterlassen und auf gut Deutsch, ‚das Hirn ein wenig einzuschalten‘“, sagt der Bürgermeister.
Weitere Waldstücke werden kontrolliert
Um mögliche weitere Fallen zu finden, wies Koll den Wirtschaftshof an, andere Waldstücke verstärkt zu kontrollieren. Radfahrer, Läufer und Spaziergänger werden zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen.
Der Bürgermeister bittet darum, verdächtige Beobachtungen und ähnliche Vorrichtungen umgehend der Polizei zu melden. Solche Vorfälle sollten nicht nur im Internet geteilt, sondern auch angezeigt werden.








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