World Transplant Games: Drei Oberösterreicher in Argentinien auf Medaillenjagd
LEMBACH/RIED IM INNKREIS/TRAUN. Erstmals nach Südamerika vergab der internationale Verband die Welt-Transplantiertenspiele. Schauplatz der 20. Auflage von 23. bis 30. August ist die 600.000 Einwohner zählende Küstenstadt Mar del Plata (ARG). Auch drei oberösterreichische Sportler stehen im rotweißroten Team.

Ihren Schwerpunkt in der Leichtathletik hat Renata Hönisch vom ASK Nettingsdorf. Die Traunerin bestreitet mit Guide Ruppert Guttmann die Läufe über 800, 1500 und 3000 Meter sowie die Bewerbe Diskus, Speerwerfen und Gehen.
Bestens eingeschlagen auf internationalen Rasenspielplätzen ist Golfer Rudolf Hauer. Der Lembacher bereitet sich seit Jahren auf der Anlage des Golfclubs Pfarrkirchen auf Wettbewerbe vor und tritt in Argentinien im Einzel- und Doppelturnier an.
Dritter Sportler aus dem Land ob der Enns ist Siegfried Meschnig aus Ried im Innkreis. Auf Medaillenjagd geht der Innviertler in den Disziplinen Badminton, Tischtennis, Bowling und Leichtathletik (Hochsprung).
Rund 50 Nationen vertreten
Was mit den ersten World Transplant Games 1978 in Großbritannien begann, entwickelte sich zu einem sportlichen Großereignis mit Teilnehmern aus knapp 50 Nationen. „Dieser Spiele zeigen eindrucksvoll, dass Menschen nach einer Organtransplantation voll leistungsfähig sind und was eine Organspende bewirken kann“, hofft Österreichs Verbandsobmann Martin Krimbacher heuer auf ein ähnliches Abschneiden der rotweißroten Auswahl wie 2013, als die Sportler mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen aus Südafrika zurück kehrten. www.atsf.at


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