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TRAUN. Noch vor nicht allzu langer Zeit hätte Manuel Pichlmüller selbst nicht geglaubt, einmal bei einem Ultra-Radrennen über 1.000 Kilometer am Start zu stehen. Am 25. August startet der 37-jährige Trauner beim Race Across Austria East to West 1.000 in Nickelsdorf. Sein Ziel: Feldkirch – und möglichst die Ziellinie erreichen.

Manuel Pichlmüller beim Training für das Ultra-Radrennen. (Foto: privat)
  1 / 3   Manuel Pichlmüller beim Training für das Ultra-Radrennen. (Foto: privat)

Rund 1.000 Kilometer und 17.000 Höhenmeter liegen zwischen Start und Ziel. Pichlmüller fährt die Strecke ohne eigenes Begleitteam und muss mehrere Tage mit möglichst wenig Schlaf auskommen.

„Mein oberstes Ziel ist ganz klar: finishen. Ich möchte die 1.000 Kilometer und rund 17.000 Höhenmeter aus eigener Kraft bewältigen“, sagt der Trauner. Wenn alles optimal läuft, möchte er das Ziel in weniger als 85 Stunden erreichen.

Besonders macht das Rennen für ihn die Kombination aus Distanz, Bergen, Schlafmangel und der Tatsache, auf sich allein gestellt zu sein. „Man kann vieles planen, aber irgendwann entscheidet der Kopf, wie weit man wirklich kommt.“

Schritt für Schritt weiter

Auf das Rennen vorbereitet hat sich Pichlmüller mit immer längeren Herausforderungen. Heuer absolvierte er unter anderem 620 Kilometer beim 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen ohne Schlafpause. Dazu kamen eine rund 400 Kilometer lange Tour von Linz nach Wien und zurück sowie eine etwa 1.000 Kilometer lange Fahrt von Linz nach Grado und retour.

Nun wartet die nächste Herausforderung. Auf derselben Strecke werden einen Tag später auch die österreichischen Favoriten Christoph Strasser und Dominik Meierhofer starten.

Am meisten Respekt hat Pichlmüller vor den vielen Höhenmetern und dem Schlafmangel. „Wenn nach zwei oder drei Tagen der Körper müde wird und der Kopf anfängt, Ausreden zu suchen, beginnt für mich die eigentliche Herausforderung.“

Am meisten freut er sich dagegen auf die besonderen Momente unterwegs: auf nächtliche Fahrten, Sonnenaufgänge am Rad – und hoffentlich auf die Überquerung der Ziellinie in Feldkirch.


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