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Parkplätze sollen Umstieg auf Öffis erleichtern
Leonding. Abstellflächen für PKW, um Pendlern das Umsteigen in öffentliche Verkehrsmittel beziehungsweise Fahrgemeinschaften zu erleichtern, sollen in Zukunft den individuellen Fahrzeugverkehr in den Ballungsräumen verringern.

Beim geplanten vierspurigen Westbahn-Ausbau in Leonding etwa sehen Bürgermeisterkandidat Franz Bäck (VP) und ÖVP-Bezirksparteiobmann Wolfgang Stanek die einmalige Chance, Park & Ride Plätze mit zu berücksichtigen: „Hier könnten bis zu 100 Parkplätze für PKW, aber auch entsprechende Fahrrad-Abstellflächen entstehen, die eine tolle Möglichkeit für Pendler wären, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.“ Die Fläche beim Leondinger Bahnhof würde sich dafür anbieten. Weiters machen sich Bäck und Stanek, wie auch FP-Klubobmann Günther Steinkellner, für ein Gipfeltreffen mit Verkehrsminister Alois Stöger stark, um eine zufriedenstellende Lösung betreffend der Einhausung im Rahmen des 4-gleisigen Ausbaus zu finden. „Weiters wird sich der Verkehrsausschuss des Landtages am 26. März mit dieser Frage beschäftigen“, so Stanek. Park & Drive Im Gegensatz zu Park & Ride, das dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel dient, soll Park & Drive das Umsteigen auf einen gemeinsam genutzten PKW erleichtern. Oberösterreichweit haben Land und Asfinag hier eine Initiative gestartet. Bis zu 50.000 Pendler könnten davon profitieren. In einer ersten Ausbaustufe sollen neun Standorte mit 500 Stellplätzen entlang von Autobahnanschlussstellen errichtet werden. Der Baustart für die Anlage an der Anschlussstelle Enns West ist für heuer vorgesehen.


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