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GROSSRAUM LINZ. Mit der  Veröffentlichung  des positiven UVP-Bescheids für den viergleisigen Ausbau Linz-Marchtrenk durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist ein weiterer Meilenstein für ein besseres Zugangebot in Oberösterreich erreicht.  

ÖBB-Railjet in voller Fahrt Foto: ÖBB
ÖBB-Railjet in voller Fahrt Foto: ÖBB

Im Projekt wird mit den Partnern im Land und den Gemeinden nunmehr auf einer soliden Basis weitergearbeitet, um die für Oberösterreich dringend nötige Verkehrsentlastung durch ein erweitertes Bahnangebot zu schaffen. Ziel ist eine Inbetriebnahme der viergleisigen Weststrecke in diesem Bereich im Jahr 2026, die Investitionen belaufen sich auf rund 700 Millionen Euro. Als nächste Schritte werden weiterführende Planungen, vertiefende Gespräche mit Anrainern und Gemeinden sowie Genehmigungsverfahren (u.a. Eisenbahnrecht und Naturschutz) durchgeführt.

Mehr Kapazität für regionalen, nationalen und internationalen Bahnverkehr

Aktuell ist zwischen Linz und Wels kaum noch Platz für zusätzliche Züge. Verkehrsprognosen sagen für die nächsten Jahre deutliche Steigerungen des Bahnverkehrs auf dieser wichtigen nationalen und internationalen Strecke voraus.

Das Projekt im Überblick

Die gesamte 16 Kilometer lange, zweigleisige Bahnanlage stammt in diesem Abschnitt noch aus der Kaiserzeit und wird nach modernsten technischen Standards auf vier neue Gleise erweitert. Ökologische Ausgestaltung liegt uns sehr am Herzen, auch Haltestellen und Park & Ride-Anlagen werden neu gebaut. Der Neubau erfolgt unter laufendem Zugverkehr, so kommen Personen- und Güterzüge auch während des Umbaus größtenteils ohne Einschränkungen an ihr Ziel.


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