Vorprojekt für Straßenbahn nach Ansfelden

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Silke Kreilmayr Silke Kreilmayr, Tips Redaktion, 04.09.2018 10:43 Uhr

ANSFELDEN/TRAUN. In der Regierungssitzung am Montag hat die Landesregierung ein Vorprojekt zur Straßenbahnverlängerung Richtung Ansfelden/Kremsdorf beschlossen. 1,2 Millionen Euro werden dafür investiert. Einen Anteil von 20 Prozent (240.000 Euro) leisten die Gemeinden.

Seit Dezember 2016 endet die Straßenbahnlinie 4 beim Schloss Traun. Mit etwa 6,8 Millionen Fahrgästen im Jahr 2017 wurden die Nachfrageerwartungen weit übertroffen.

„Die Fahrgastentwicklung zeigt, wie erfolgreich der Öffentliche Verkehr genutzt wird, wenn entsprechende Angebote gestaltet werden. Mit dem beschlossenen Vorprojekt zur Weiterführung der Straßenbahnlinie in den Raum Ansfelden sollen die zukünftigen Nutzenpotentiale erweitert werden“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Im Sinne der Konkretisierung dieses Zukunftsprojektes sollen im Vorprojekt Details wie Errichtungskosten, Trassenverlauf, notwendige behördliche Verfahren und daraus resultierende Entscheidungsgrundlagen erarbeitet werden.

Die Region Linz Südwest weist eine dynamische Entwicklung auf. Die örtlichen Gemeinden sind räumlich eng, funktional und infrastrukturell miteinander verflochten. Etwa 36.000 Binnenwege werden im Raum Ansfelden zurückgelegt. Rund 23.000 dieser Wege sind von/nach Linz, Traun, Pasching und Leonding.

Park & Ride Anlage für die Einzugsgebiete 

Das Konzept der Straßenbahnverlängerung sieht die Errichtung einer Park-and Ride-Anlage für die Einzugsgebiete entlang der B129, der A1 und der A25 vor.

Ebenfalls ist die Schaffung eines leistungsfähigen Nahverkehrsknotens an einer zukünftig angedachten S-Bahnstation Kremsdorf vorgesehen.

„Ein wesentlicher Nutzenaspekt der Verlängerung ist die Verknüpfung der Straßenbahn mit der Pyhrnbahn. Der Verknüpfungspunkt in Kremsdorf bietet ein hohes Potential für die Straßenbahnnutzung im direkten Umfeld. Die vorgesehene Park-and-Ride-Anlage zielt darauf ab, dass PKW-Lenkern bereits vor der Stadteinfahrt eine Öffi-Alternative angeboten wird. Somit entstehen weitere Synergieeffekte, die zu einer Reduzierung des IV-Anteils im Zentralraum beitragen sollen“, so Steinkellner

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