Waldstadion Pasching: Bürgerinitiative gegen Waldrodung

Silke Kreilmayr Tips Redaktion Silke Kreilmayr, 17.12.2018 15:42 Uhr

PASCHING. Ein Antrag auf Umwidmung von 40.000 Quadratmetern Grünland in Sonderwidmung Sportstätten ruft in Pasching erboste Bürger auf den Plan. Der Baurechtsvertrag für die zwei neuen Fußball-Trainingsfelder beim Waldstadion (TGW Arena) wurde in der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember beschlossen.

„Wir haben uns um eine aufschiebende Wirkung bemüht, aber ohne Erfolg. Der Bürgermeister ließ über den Baurechtsvertrag abstimmen und er wurde angenommen“, so Ruth Kropshofer, Sprecherin der neu gegründeten Bürgerinitiative.

Konkret geht es um einen Antrag der FC Juniors auf weitere zwei Trainingsplätze. „Wir haben im Gemeinderat am 8. November das Umwidmungsverfahren eingeleitet, jetzt warten wir auf eine Stellungnahme vom Land. Es gab auch am 13. Dezember eine Informationsveranstaltung für die Anrainer. Dass sie von nichts gewusst haben, ist also nicht wahr“, betont Bürgermeister Peter Mayr.

Dennoch wollen viele Anrainer den Wald, der den Fußballfeldern weichen soll, retten. „Wir werden auf jeden Fall gegen die Rodung kämpfen“, sagt Kropshofer. Sie sammelt Unterschriften, um eine Behandlung im Gemeinderat zu erreichen (waldschutz-pasching.at).

Talenteschmiede für ganz OÖ

Was manche Paschinger verwundert, ist, dass der LASK zusätzliche Trainingsfelder braucht, wo er doch ein neues Stadion in Pichling bekommen soll.

Peter Öfferlbauer, Pressesprecher FC Juniors, dazu: „Der FC Juniors ist ein eigenständiger Verein. Wir haben zwar eine enge Kooperation mit den Nachwuchsspielern des LASK, aber wir sind nicht der LASK. Wir haben einige Nachwuchs-Mannschaften, weshalb wir an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen sind. Der FC Juniors ist ja eine Talenteschmiede für ganz Oberösterreich. Und selbst wenn das Stadion in Pichling gebaut wird − die Nachwuchsarbeit findet weiterhin hier statt.“

Zudem würde auch die Kooperation mit dem neuen Verein „SV Pasching 16“ dazu beitragen, dass man mehr Platz benötige.

Auch das Argument mit der Waldrodung will Öfferlbauer so nicht stehen lassen: „Es handelt sich eher um Gestrüpp als um einen richtigen Wald. Außerdem gibt es ein Aufforstungsprogramm im Großraum Linz, welches den Verlust ausgleicht.“

Die geplante Rodungsfläche beträgt „nur“ 25.320 Quadratmeter. Die FC Juniors haben den Plan zur Verfügung gestellt (siehe pdf unten im Artikel).

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