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LEONDING. Am Dienstag, 27. April, wurde die amtierende Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek von der Stadtpartei Leonding mit 100 Prozent als Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahlen im Herbst nominiert und der Listenname mit „Team Sabine – SPÖ Leonding“ festgelegt. „Ich freue mich sehr über diesen Rückenwind und hoffe, dass ich auch das Vertrauen der Leondingerinnen und Leondinger für weitere sechs Jahre als Bürgermeisterin wieder bekomme“, so Sabine Naderer-Jelinek.

  1 / 2   Stephanie Berger, Vizebürgermeister Karl Rainer, Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek, Finanzstadtrat Harald Kronsteiner, Gemeinderätin Kathrin Lutz, Planungsstadtrat Armin Brunner (v.r.) sowie Fraktions- und Bezirksparteivorsitzender Tobias Höglinger (2. Reihe) – Das „Team Sabine“ ist bereit für die Wahl. (Foto: SPÖ Leonding)

Mit dieser Weichenstellung ist für die stärkste Kraft im Leondinger Gemeinderat auch der Startschuss für den bevorstehenden Wahlkampf gefallen. Mit den fünf Kern-Themen Bildung, Mobilität, Stadtentwicklung, Soziales und Identität, einem fachlich kompetenten und hochmotivierten Team und einer 14.000-Türen-Aktion (das umfasst alle Haushalte in Leonding), will die SPÖ in Leonding die Menschen für sich gewinnen. Ziel ist es, auch für die nächsten sechs Jahre stärkste Kraft zu bleiben und jedenfalls zwei Mandate dazuzugewinnen. Außerdem soll das Bürgermeisterinnen-Amt im ersten Wahlgang erobert werden und damit den Leondingern ein zweiter Urnengang erspart bleiben. 

Neu aufgestellt

Leonding ist eine dynamische Stadt, in der sich viele unterschiedliche Themen stellen: Grünraumschutz, leistbarer Wohnraum, Mobilität, Kinderbetreuung und vieles mehr bewegen die Menschen in der Stadt. Deshalb braucht es mehr denn je auch in der Stadtpolitik Menschen, die ihren fachlichen Background einbringen können und wollen. Bereits 2017 hat die SPÖ Leonding damit begonnen, sich für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen neu aufzustellen. Mit dem Erneuerungsprozess „17 + 4 = 21“ wird seither daran gearbeitet, die SPÖ Leonding zu einer breiteren Bewegung zu machen. Insgesamt haben sich 74 Menschen (damit könnte der Gemeinderat zwei Mal mit Personen der SPÖ besetzt werden) dazu bereit erklärt, im „Team Sabine“ anzutreten. Es werden viele neue Gesichter als Gemeinderäte zur Wahl stehen, die SPÖ Leonding hat sich einer „Verjüngung“ unterzogen. „Das war einerseits notwendig, weil sich einige Kollegen in die politische Pension verabschieden, anderseits, weil wir auch die Vielseitigkeit der Stadt in unseren eigenen Reihen abbilden wollten, um weiterhin offen für Neues zu bleiben“, so Naderer-Jelinek.

Wir haben Menschen mit unterschiedlichem Alter und aus verschiedenen Stadtteilen gesucht, die wir gerne im Team haben wollten. Mit jeder und jedem wurden Gespräche geführt und Interessen bzw. berufliche Hintergründe besprochen. Da mit dem Ausscheiden einiger „alter Hasen“ viel Wissen nicht mehr zur Verfügung steht, war es uns wichtig, Menschen für uns zu gewinnen, die diese Lücken füllen können. „Das ist uns sehr gut gelungen“, freut sich die Stadtparteivorsitzende.

Tobias Höglinger – ein Leondinger künftig im Landtag

Über die Stadtgrenze hinaus nimmt auch der Leondinger Tobias Höglinger eine wichtige Rolle ein. Der Leondinger wird künftig den Bezirk Linz-Land im Landtag vertreten und hat schon eine genaue Vorstellung davon, welche zentralen Themen er dort für Leonding vorantreiben möchte: „Der Ausbau der Westbahn ist ein wichtiges Projekt für die gesamte Region und der Wunsch Leondings nach einer Einhausung mehr als verständlich. Deshalb werde ich diese Forderung im Land voll und ganz unterstützen. Auch das Gymnasium oder der Radverkehr sind Themen, die über die Gemeindegrenzen wirken. Da ich die Situation in Leonding sehr gut kenne, werde ich mich gerne einbringen, um die Ausbaupläne voranzubringen“, so Höglinger.

Wem die Leondinger im September ihr Vertrauen schenken, wird sich zeigen. Jedenfalls macht die SPÖ Leonding in einer Pressekonferenz zum Wahlauftakt deutlich, was sie in den letzten sechs Jahren angestoßen bzw. umgesetzt hat. „Wir sind bei vielem weitergekommen, aber noch lange nicht bei allem am Ziel“, so die Stadtparteivorsitzende. „Mein Team und ich haben Lust darauf, Leonding weiter zu gestalten und die wesentlichen Themen für die Stadt wie Einhausung der Westbahn, Gymnasiumstandort oder Stadtentwicklung


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