Einigung bei Westbahnausbau rückt näher
LEONDING. In der letzten Gemeinderatssitzung hat sich die Stadt Leonding von der geforderten Tieferlegung verabschiedet. Dafür gibt es positive Signale aus dem Ministerium für eine Einhausung.

Der einstimmige Beschluss aller Fraktionen gegen die Tieferlegung – in Abstimmung mit der Bürgerplattform „Impuls Schiene Leonding“ – war notwendig geworden, weil es ein „No-Go Kriterium“ für den Bund war und befürchtet wurde, dass das Projekt damit so gravierend verändert werden würde, dass die grundsätzliche Genehmigung in Gefahr wäre. Eine Annäherung gibt es aber insofern, dass eine 250 Meter Variante der Einhausung vom Bund bereits angeboten wurde. Auch Begleitmaßnahmen wie ein ordentlicher Übergang für Fußgänger und Radfahrer im Bereich des Bahnhofes und eine Querung Richtung Rosenbauer wurden eingeplant.
„Das sind schon zusätzliche Maßnahmen, die eigentlich so nicht geplant waren und insofern gibt es jedenfalls eine Annäherung“, so Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek zuversichtlich. Dennoch will die Stadt die Einhausung auf einer Länge von 525 Metern, die auf 250 Meter angeschüttet ist, erreichen. Dafür wurde jetzt Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek vom Gemeinderat ermächtigt, weitere Gespräche mit dem Bund über diese Variante zu führen und hinsichtlich Finanzierung eine Lösung zu erwirken.


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