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TRAUN. Bürgermeister Karl-Heinz Koll hat sich im Rahmen einer Telefonkonferenz mit dem Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung Andreas Achrainer verständigt, dass die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) die vorgesehene Unterkunft in Traun vorerst nicht belegen wird. Diese hätte ursprünglich ab 1. Juli in Betrieb genommen werden sollen.

Die Vertreter des Trauner Stadtrates hatten vor Baubeginn eine Petition gegen das Containerdorf eingereicht. (Foto: Stadtarchiv Traun)

Die BBU hat zwar mittlerweile die Betreuungseinrichtung in Traun vom Bundesministerium für Inneres (BMI) übernommen und fertiggestellt, diese bleibt jedoch als Teil der österreichweiten Reservekapazitäten bis auf Weiteres unbelegt. Sollte sich die Notwendigkeit der aktiven Nutzung abzeichnen, wird die BBU zeitgerecht mit der Stadt Traun in Kontakt treten und eine umfassende und transparente Kommunikation sicherstellen.  

„Ich bedanke mich bei der BBU für das Entgegenkommen, das Quartier vorerst nicht zu belegen. Ein herzliches Dankeschön auch an alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen für die gemeinsame Vorgangsweise und die sehr gute Zusammenarbeit“, zeigt sich Bürgermeister Karl-Heinz Koll zufrieden. Auch die Zusage, die Stadt Traun zeitgerecht über eine mögliche zukünftige Belegung zu informieren, wertet der Stadtchef positiv: „Sollte es doch zu einer Belegung kommen, werde ich die Bevölkerung gewohnt transparent und rasch mit allen Informationen aus erster Hand versorgen.“


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