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LEONDING. Anfang Mai hat Vizebürgermeister Harald Kronsteiner (Finanzstadtrat) dem Gemeinderat den Rechnungsabschluss 2023 vorgelegt. Das Wichtigste vorweg: Leonding hat weiterhin eine solide finanzielle Basis. Dies sieht man auch am positiven Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 in Höhe von 948.909,80 Euro.

Abteilungsleiterin für Finanzen Andrea Thieme, Vbgm. für Finanzen Harald Kronsteiner und Bgm. Sabine Naderer-Jelinek (v.l.) (Foto: Stadt Leonding)

Die hohe Inflation beeinflusst die Kommunen in vielen Bereichen stark. Planungen für Projekte sind aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in vielen Bereichen oft schwierig. Dazu kommen die massiv gestiegenen Zinsen für Kredite, welche die Finanzierung von z.B. Bauprojekten stark verteuern.

Stadt tätigt wichtige Investitionen

In Leonding ist man sich aber einig, wichtige Investitionen zu tätigen und das Angebot für die Bevölkerung weiter auszubauen. Dazu gehört etwa der Anschluss der Stadtteile Felling, Jetzing und Staudach an das Wassernetz der Stadt, nachdem in dortigen Grundwasserbrunnen Wasserverunreinigungen mit PFAS festgestellt wurden. Im Bereich der Wasserversorgung hat die Stadt im Jahr 2023 mehr als 1,2 Mio. Euro für Sanierungen und Neuerrichtungen in die Hand genommen.

Aber auch in vielen anderen Bereichen hat die Stadt hohe Summen investiert: Die Sanierung des Lehrschwimmbeckens in der Sporthalle Hart wurde gestartet sowie der Bau der neuen Wasserrutsche im Freibad, die vor wenigen Tagen eröffnet wurde. Für diese zwei Vorhaben fielen 2023 bereits Kosten in Höhe von 660.000 Euro an.

In die Errichtung der neuen Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung in Untergaumberg wurden vergangenes Jahr knapp 400.000 Euro investiert. Zudem legt die Stadt besonderes Augenmerk auf nachhaltige und klimaverträgliche Projekte. Beispiele dafür sind der Austausch auf LED bei der Straßenbeleuchtung oder die Neuanschaffung des ersten elektrischen Müllwagens Oberösterreichs, um nur wenige zu nennen.

Um die Gesamtinvestitionen von 11,4 Mio. Euro zu stemmen, war ein Darlehen in Höhe von fünf Millionen Euro notwendig. So hat die Stadt auch für die folgenden Jahre den Spielraum, den sie benötigt, um Projekte im Sinne der Leondinger voranzutreiben.

„Auch das Jahr 2023 war kein „normales“ Finanzjahr, denn die Inflation und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen Städte und Gemeinden vor allem bei der Planung von Projekten vor Herausforderungen. Dennoch ist der Rechnungsabschluss für Leonding erfreulicher als wir ursprünglich erwartet haben“, so Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek und Vizebürgermeister Harald Kronsteiner.


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