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TRAUN. Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, starten die Internationalen 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter dem Motto „Keine Einzige mehr!“ beteiligen sich die SPÖ Frauen Linz-Land an den Aktivitäten. 

 (Foto: MecGreenie Production OG)
(Foto: MecGreenie Production OG)

Gewalt gegen Frauen zählt weltweit zu den gravierendsten Menschenrechtsverletzungen – tief verwurzelt in patriarchalen Strukturen und ungleichen Machtverhältnissen. Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt, doch viele Taten bleiben straflos. Femizide stehen dabei an der Spitze einer Gewaltspirale, die oft mit psychischer Erniedrigung, Kontrolle und sozialer Isolation beginnt.

Alarmierendes Bild

Auch in Österreich zeigt die Statistik ein alarmierendes Bild: 2024 wurden allein in Oberösterreich 2.614 Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen, 292 davon im Bezirk Linz-Land. Landesweit verzeichnet die AÖF bis 18. November 2025 bereits 16 Femizide sowie 26 Mordversuche oder schwere Gewaltdelikte an Frauen. Häufig gehen solchen Eskalationen vielfältige Gewaltformen voraus, die gleichzeitig auftreten und im privaten Umfeld oft verborgen bleiben.

Gewaltschutz

Die SPÖ Frauen Linz-Land fordern daher entschlossene politische Maßnahmen. Bezirksfrauenvorsitzende Sabrina Klausberger betont die Notwendigkeit eines wirksamen Gewaltschutzes, der Umsetzung der Istanbul-Konvention sowie das Aufbrechen überholter Rollenbilder als Grundlage echter Gleichstellung.

Signal for Help

Ein wichtiges Instrument für Betroffene ist das „Signal for Help“ – ein stilles Handzeichen, entwickelt 2020 von der Canadian Women’s Foundation. Mit einer einfachen Geste kann Hilfe erbeten werden: offene Handfläche zeigen, den Daumen einklappen und die Finger darüber schließen. Das Zeichen soll verdeutlichen, dass sich eine Frau in Gefahr befindet und diskret kontaktiert werden muss.

Mehr Informationen: www.spooe.at/gegen-gewalt/

Hilfe bei Gewalt:

Frauenhelpline 0800 222 555Polizei: 133 oder 112SMS Polizei: 0800 133 133 Männerberatung: 01 603 28 28Helpchat: www.haltdergewalt.atGewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.atfrauen.spooe.at/marie


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