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ANSFELDEN. Die geplante Generalsanierung der A7 Mühlkreisautobahn sorgt in Freindorf nicht nur wegen Bauarbeiten für Gesprächsstoff. Bei einer Projektpräsentation forderten zahlreiche Anrainer eine Radschnellverbindung parallel zur Autobahn – vom Raum Freindorf/Ansfelden bis zum Franzosenhausweg im Süden von Linz.

Projektleiter Thomas Grindel erläutert bei der Präsentation die geplante Generalsanierung der A7 und diskutiert die Möglichkeit eines Radschnellwegs entlang der Autobahn. (Foto: Grüne Ansfelden)

Auf Einladung des grünen Fraktionsobmanns Fredl Pointner stellten ASFINAG-Projektleiter Thomas Grindel und Christoph Starzengruber die Pläne vor. Zwischen April 2026 und Ende 2027 sollen Lärmschutzwände erneuert und verlängert, Fahrbahnen verbreitert sowie Brücken saniert werden. Begleitend sind ökologische Ausgleichsflächen vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 40 Millionen Euro.

In der Diskussion rückte jedoch ein anderes Thema in den Mittelpunkt: die seit Jahren erhobene Forderung nach einem „Radhighway“. Der frühere Siedlervereins-Obmann Erwin Schönecker erinnerte an eine bereits vor 13 Jahren eingebrachte Petition. Auch eine Projektstudie aus dem Gemeinderat sowie eine im Dezember 2025 einstimmig beschlossene Resolution an Verkehrslandesrat Günther Steinkellner wurden ins Treffen geführt. „An Initiativen von Ansfeldner Seite gab es nie einen Mangel“, hieß es.

Schneller als mit dem Auto

Von Seiten der ASFINAG stellte Starzengruber klar, man sei für gesonderte Radwege nicht zuständig. Gespräche mit dem Land Oberösterreich zur Machbarkeit habe es gegeben – jedoch ohne Ergebnis. Die ASFINAG habe aber ihre Bereitschaft signalisiert, begleitende Erhaltungswege entlang der A7 für eine mögliche Radschnellverbindung zur Verfügung zu stellen. Die Forderungen Grünen Ansfelden an Verkehrslandesrat Günther Steinkellner sind konkret: Offenlegung der Machbarkeitsstudie und Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit Land, Stadt Linz, Stadt Ansfelden und ASFINAG.

Ein Anrainer brachte es auf den Punkt: „Zu Stoßzeiten wären wir mit dem Radl auf einem Radweg garantiert schneller in Linz als mit dem Auto.“ Tatsächlich müssten lediglich rund 450 Meter an Brückentragwerken über Krems, Loiplgraben und Traun überwunden werden, um eine direkte Verbindung zum Franzosenhausweg zu schaffen.


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