ANSFELDEN. Die neue Kremsbrücke in Nettingsdorf ist seit 7. April für den Verkehr freigegeben – und das rund einen Monat früher als vorgesehen. Das Projekt gilt als wichtiger Schritt für die Mobilität in Ansfelden und Umgebung.

Der Neubau wurde notwendig, nachdem ein Gutachten den schlechten Zustand der alten Brücke bestätigt hatte. Eine Sanierung war nicht mehr wirtschaftlich. Seit dem Baustart im August 2025 wurde intensiv gearbeitet, nun kann die neue Verbindung bereits genutzt werden.
Die Brücke wurde als moderne Bogenkonstruktion ausgeführt und bietet neben der Fahrbahn auch getrennte Geh- und Radwege. „Besonders diese Trennung bringt ein deutliches Plus an Sicherheit und Qualität für alle Verkehrsteilnehmer,“ zeigt sich Landesrat Günther Steinkellner zufrieden. Auch der Hochwasserschutz wurde entsprechend berücksichtigt.
„Dass dieses Projekt sogar früher als geplant fertiggestellt werden konnte, zeigt: Wenn alle Partner an einem Strang ziehen, entstehen rasch spürbare Verbesserungen für die Menschen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Im Zuge des Projekts wurde zudem die Nettingsdorfer Straße neu gestaltet und an das bestehende Verkehrsnetz angebunden. Eine Tempobeschränkung von 30 km/h soll zusätzlich für mehr Sicherheit sorgen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro, finanziert von der Stadt Ansfelden, dem Land Oberösterreich und einem regionalen Unternehmen. „Mit dem Neubau der Kremsbrücke investieren wir in Sicherheit, Lebensqualität und wirtschaftliche Stärke vor Ort“, betonte Bürgermeister Christian Partoll.
Die Arbeiten sind damit noch nicht vollständig abgeschlossen: Der Rückbau der alten Brücke soll bis Sommer 2026 erfolgen.


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