Drei Spatenstiche für Krabbelstube, Musikheim und Waldkindergarten
WILHERING. Mit gleich drei Spatenstichen hat die Marktgemeinde im April den Startschuss für mehrere Großprojekte gegeben. Um insgesamt 5,4 Millionen Euro entstehen ein neues Krabbelstubenhaus, ein Probelokal für den Musikverein Schönering sowie eine Wärmestube für den Waldkindergarten.

Mit dem offiziellen Baustart für drei Projekte setzt die Gemeinde Wilhering auf den Ausbau der Kinderbetreuung und der Vereinsinfrastruktur. Geplant sind ein neues Krabbelstubenhaus mit sieben Gruppen, ein neues Musikprobelokal für den Musikverein Schönering sowie eine Wärmestube für den Waldkindergarten. Für das Krabbelstubenhaus und das Musikprobelokal wurde die WSG als Totalübernehmer beauftragt.
Den Architekturwettbewerb gewann das Büro von Architekt Norbert Haderer. Die neue Wärmestube für den Waldkindergarten wurde von Architekt Markus Knöbl von ARCHIONIC ZT GmbH geplant. Bürgermeisterin Christina Mühlböck-Oppolzer verwies bei den Spatenstichen auf den steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen. „Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ist da – und wir sind gefordert, darauf zu reagieren“, sagte sie. Mit dem neuen Gebäude entstehe künftig ein Haus mit sieben Gruppen „unter einem Dach“.
Auch der Musikverein Schönering erhält neue Räumlichkeiten. Die Bürgermeisterin betonte die Bedeutung der Vereinsarbeit und der musikalischen Ausbildung in der Gemeinde. Das neue Probelokal habe sich der Verein „erspielt“, sagte sie mit Blick auf die langjährige Jugendarbeit und das kulturelle Engagement. Beim Waldkindergarten entsteht eine neue Wärmestube als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Bauwagen. Mühlböck-Oppolzer erinnerte daran, dass der Waldkindergarten vor mehr als 20 Jahren als ungewöhnliche Idee begonnen habe. Das aktuelle Projekt sei nur durch zahlreiche Gespräche, Unterstützung aus der Bevölkerung und Spenden möglich geworden. Besonders hob sie das Engagement der Betreiber Judith und Gregor Bayer hervor.
Alle an einem Strang
Die drei Projekte seien im Gemeinderat einstimmig beschlossen worden. Für die Bürgermeisterin sei das „ein starkes Zeichen“, dass in Wilhering trotz unterschiedlicher politischer Zugänge gemeinsam an Zukunftsprojekten gearbeitet werde.


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