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ANSFELDEN. Mit dem Spatenstich am 18. Juni fiel der Startschuss für den neuen „Velvety Green Campus“ im Grünwallpark in Ansfelden. Der oberösterreichische Kosmetikhersteller Velvety investiert rund zwölf Millionen Euro in die neue Firmenzentrale und will seine derzeit auf mehrere Standorte verteilten Bereiche künftig an einem Ort bündeln.

  1 / 5   V.l.: Landesrat Christian Dörfel, Wirtschaftsstadtrat Markus Kullmann, Michaela Schatzer (Gründerin und Geschäftsführerin, Velvety), Patrick Schatzer (Geschäftsführer und CEO, Velvety), Bürgermeister Christian Partoll, Christian Großpötzl (Volksbank Oberösterreich), Barbara Hauser (Volksbank Oberösterreich) (Foto: Velvety Manufaktur)

Das Unternehmen mit derzeit 55 Beschäftigten hat seinen Sitz in Neuhofen an der Krems und entwickelt sowie produziert Kosmetikprodukte für andere Marken. Schrittweise sollen Büro, Produktion und Logistik nach Ansfelden verlagert werden. „Mit dem Velvety Green Campus schaffen wir mehr als nur zusätzliche Kapazitäten. Wir bündeln unsere gesamte Wertschöpfung an einem Standort und schaffen damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und effizientere Prozesse“, erklären Gründerin Michaela Schatzer und Geschäftsführer Patrick Schatzer.

Geplant sind ein Bürogebäude sowie Produktions- und Lagerflächen. Künftig soll auch das bislang großteils ausgelagerte Verpacken der Produkte direkt im Unternehmen erfolgen. Dadurch entstehen zusätzliche Arbeitsplätze, gleichzeitig sollen Transportwege reduziert werden. Zudem will Velvety seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausbauen.

Die Fertigstellung des neuen Standorts ist für Sommer 2027 vorgesehen. Neben der Produktion soll auch eine Schaumanufaktur entstehen, in der Besucher Einblicke in die Herstellung von Kosmetikprodukten erhalten können.

Grüner Standort soll entstehen

Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll sieht in der Ansiedlung einen Gewinn für die Stadt: „Mit der neuen und modernen Firmenzentrale von Velvety im Grünwallpark gewinnt Ansfelden einen innovativen Betrieb, der Arbeitsplätze schafft und die regionale Wertschöpfung stärkt.“

Begleitet wurde das Projekt über mehrere Jahre von Business Upper Austria. Die Standortagentur unterstützte unter anderem bei der Grundstückssicherung und der Förderberatung. Laut Projektmanager Simon Asanger werden im Grünwallpark mehr als 40 Prozent der Fläche als Grünraum gestaltet. Vorgesehen sind unter anderem Gründächer, Photovoltaikanlagen, Bäume und ein Teich.


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