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WILHERING. Die Zukunft der Volksschule Schönering beschäftigt die Gemeindepolitik: Die ÖVP Wilhering fordert eine rasche Umsetzung des geplanten Schulzentrums, Bürgermeisterin Christina Mühlböck-Oppolzer (SPÖ) betont den gemeinsamen Weg und die laufenden Vorbereitungen.

Die ehemalige Hauptschule Wilhering, die der neue Standort für die Volksschule sein soll. (Foto: Tips/Ramaseder)

Die ÖVP Wilhering verweist auf eine Gebäudesubstanzanalyse, wonach in den kommenden Jahren hohe Sanierungskosten für die bestehende Volksschule anfallen könnten. Vizebürgermeister Markus Langthaler und Gemeinderätin Isolde Lehner sprechen sich daher für die Umsetzung des bereits länger geplanten Schulzentrums in Schönering aus.

„Wir brauchen ein modernes Schulzentrum in Schönering, das den heutigen pädagogischen Anforderungen entspricht und gleichzeitig den Bedürfnissen unserer Kinder, Lehrkräfte und Familien gerecht wird“, betonen Langthaler und Lehner.

Bereits seit 2014 gibt es Überlegungen, die ehemalige Hauptschule Wilhering zu einem modernen Volksschulstandort umzubauen. Im Februar 2023 fasste der Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss, die Volksschule Schönering künftig in das ehemalige Hauptschulgebäude zu übersiedeln.

Gemeinde arbeitet an Umsetzung

Bürgermeisterin Christina Mühlböck-Oppolzer betont, dass die Zukunft der Schulen eines der wichtigsten Projekte der Gemeinde sei. „Deshalb freut es mich, wenn sich alle politischen Fraktionen für einen modernen Schulstandort in Schönering einsetzen. Dies ist bereits seit längerer Zeit unser gemeinsames Ziel.“

Derzeit laufen weitere Vorbereitungen. Gebäudesubstanzanalysen wurden erstellt, Raumerfordernisse geprüft und eine Machbarkeitsstudie zum Einbau der Volksschule in das Hortgebäude beauftragt. Die Planungen erfolgen laut Bürgermeisterin in Abstimmung mit der Bildungsdirektion und dem Land Oberösterreich.

Voraussetzung für den nächsten Schritt ist die Übersiedlung der Krabbelstube in den geplanten Neubau. Erst danach wird das Hortgebäude frei und kann für den neuen Schulstandort genutzt werden.

Bei einem Schulbaugipfel mit der Bildungsdirektion im März 2026 wurden die nächsten Schritte besprochen. „Entscheidend ist, dass wir gemeinsam das Beste für unsere Kinder erreichen und einen modernen, zukunftsfitten Schulstandort in Schönering schaffen“, sagt Mühlböck-Oppolzer.


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