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LINZ-LAND. Die Zahl der Hitzetage und Tropennächte steigt im Bezirk deutlich an. Das Land Oberösterreich will Städte und Gemeinden deshalb verstärkt bei Maßnahmen gegen die Folgen der Sommerhitze unterstützen.

  1 / 2   Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder inspiziert die Auswirkungen der Hitze im Bezirk Linz-Land. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Während im langjährigen Durchschnitt von 1961 bis 1990 im Bezirk Linz-Land elf Hitzetage mit mindestens 30 Grad pro Jahr verzeichnet wurden, waren es 2025 bereits 19. Bis Mitte Juli dieses Jahres wurden bereits 24 Hitzetage gezählt. Auch die Zahl der Tropennächte nimmt zu: Gab es früher praktisch keine Nächte mit Temperaturen von mindestens 20 Grad, wurden heuer bereits vier registriert. Das zeigen Daten von GeoSphere Austria, dem Klimadashboard und dem Land Oberösterreich.

Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen seien von den steigenden Temperaturen betroffen.

Förderung für Begrünung und Entsiegelung

Das Umwelt- und Klima-Ressort des Landes Oberösterreich unterstützt Gemeinden mit Förderungen für Klimawandelanpassungsmaßnahmen. Über das Gemeinde-Klimawandelanpassungs-Programm (GeKAP) werden unter anderem Baumpflanzungen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen oder sogenannte Schwammstadt-Lösungen gefördert. Zusätzlich werden Gemeinden und Vereine dabei unterstützt, versiegelte Flächen aufzubrechen, damit Regenwasser versickern und neue Grünflächen entstehen können.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder betont: „Wenn wir heute deutlich mehr Hitzetage und Tropennächte erleben als noch vor wenigen Jahrzehnten, dann dürfen wir nicht so tun, als wäre das normal.“ Jeder Baum, jeder entsiegelte Platz und jeder schattige Ortskern mache einen Unterschied.


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