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TRAUN. Bürgermeister Karl-Heinz Koll hält am Ziel einer Kernzone für Traun fest, warnt aber vor den finanziellen und organisatorischen Herausforderungen. Die Entscheidung müsse gemeinsam mit dem Land und dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) getroffen werden.

Trauns Bürgermeister Karl-Heinz Koll hält am Ziel, Traun zur Kernzone zu machen, fest, fordert aber eine verantwortungsvolle Entscheidung gemeinsam mit Land OÖ und OÖ Verkehrsverbund. (Foto: elephants 5)

„Das Ziel, dass Traun Kernzone wird, war und ist mir ein persönliches Anliegen, für das ich mich seit Jahren einsetze“, sagt Koll. Er steht dazu im Austausch mit dem Geschäftsführer des OÖVV, um die Möglichkeiten auszuloten.

Dabei werde zunehmend deutlich, dass eine Umsetzung aufwendig und kostenintensiv wäre. Zudem kann Traun die Entscheidung nicht alleine treffen. Nötig ist ein einstimmiger Beschluss der zuständigen Verkehrsunternehmen im OÖVV sowie die Zustimmung von Landesrat Günther Steinkellner. Die nächste Beratung des Themas ist für Herbst geplant.

„Eine verantwortungsvolle Lösung kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten entstehen. Und auch nur dann, wenn sie nicht nur kurzfristig attraktiv, sondern auch langfristig finanzierbar und sinnvoll ist“, so Koll.

„Seriöse Politik heißt, den Menschen nichts vorzumachen“

Koll betont, sich weiterhin für die Kernzone einsetzen zu wollen. Gleichzeitig müsse aber offen über die Kosten und den tatsächlichen Nutzen gesprochen werden.

„Nicht jedes Wahlversprechen kann eins zu eins umgesetzt werden, wenn sich im Verhandlungsprozess zeigt, dass Aufwand, Kosten und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis stehen. Dann muss man auch den Mut haben, das offen anzusprechen“, sagt der Bürgermeister. „Ehrlichkeit und Verantwortung den Traunern gegenüber sind mir wichtiger als eine große Schlagzeile.“


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