Pucking sichert Nahversorgung und Wohnraum
PUCKING. Mit dem neuen Kommunalzentrum soll wieder ein vollwertiger Lebensmittelmarkt ins Ortszentrum kommen. Geplant sind außerdem Räume für Ärzte, eine Sparkassen-Filiale sowie barrierefreie Wohnungen.

Mit dem Baustart beginnt die Umsetzung eines Projekts, das laut Gemeinde mehr als drei Jahre lang vorbereitet wurde. Sparkasse Neuhofen und Brunner Bau realisieren das Vorhaben in Abstimmung mit der Marktgemeinde. Die Familie Mayr stellte dafür Grundstücksflächen zur Verfügung.
Lebensmittelmarkt kehrt ins Zentrum zurück
Seit dem Konkurs der Unimarkt-Filiale gibt es in Pucking kein vollwertiges Lebensmittelgeschäft mehr. Im Kommunalzentrum soll nun ein Billa-Markt eröffnen. Bürgermeister Thomas Altof sieht darin einen wichtigen Schritt für die rund 4.500 Einwohner zählende Gemeinde: „Wenn wir dieses Projekt nicht geschafft hätten, wäre mittel- und langfristig die Frage gestanden, ob ein Lebensmittelmarkt in Pucking überhaupt noch möglich ist.“
Auch Angebote für die medizinische Versorgung sind vorgesehen. Ärzte für eine Wohngemeinde zu gewinnen, sei schwierig, erklärt Altof. Pucking stehe dabei mit umliegenden Städten und größeren Gemeinden in Konkurrenz. Mit dem Zentrum sollen diese Angebote im Ort gesichert werden.
Sparkasse bleibt im Ort
Im neuen Gebäude ist auch eine Filiale der Sparkasse Neuhofen geplant. Damit bleibt neben der Raiffeisenbank weiterhin eine Bankfiliale in Pucking bestehen.
Teil des Projekts ist auch neuer Wohnraum. Die Wohnungsanlage soll zentral gelegen, leistbar und barrierefrei sein. Wohnungen zur Miete sind durch die Landeswohnungsgenossenschaft LAWOG geplant. In einem späteren Bauabschnitt sollen Eigentumswohnungen der Firma Brunner folgen.
Der Wohnraum richtet sich sowohl an junge Erwachsene, die in ihrer Heimatgemeinde bleiben wollen, als auch an ältere Menschen. Für sie könnten kleinere, barrierefreie Wohnungen eine Alternative zum großen Haus sein. „Genau deshalb müssen wir heute Lösungen schaffen und nicht erst reagieren, wenn die Probleme da sind“, sagt Altof.








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