Mömax Ansfelden nach sechs Millionen Euro Umbau wiedereröffnet
ANSFELDEN. Nach einem umfassenden Umbau öffnet die Mömax-Filiale in Ansfelden wieder. Für sechs Millionen Euro wurden unter anderem die Technik und das Restaurant erneuert. Der Standort zählt laut Unternehmen zu den umsatzstärksten Standorten Österreichs. Rund 40 Mitarbeiter sind in Ansfelden beschäftigt, etwa 15 davon sind neu im Team.

Das Möbelhaus wurde für die Arbeiten entkernt. Erneuert wurden unter anderem die Elektrik und die Belüftungsanlage. Auch im Eingangsbereich und außen wurde gearbeitet. „Es wurde praktisch alles erneuert, es gibt kein einziges altes Kabel mehr im Gebäude“, so Filialleiter Kadir Cankaya.
Die Verkaufsfläche umfasst rund 6.500 Quadratmeter und liegt auf einer Ebene. Das sei bei Mömax-Filialen selten, erklärte Konzernsprecher Thomas Saliger. Üblicherweise erstreckten sich die Häuser über zwei oder mehr Stockwerke. In Ansfelden können Kunden somit ohne Stockwerkswechsel bequem durch das Möbelhaus gehen.
Neben dem Onlinehandel setzt das Unternehmen laut Saliger weiterhin auf persönliche Beratung in den Filialen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Planung von Küchen, welche auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten werden.
Digitale Preisschilder und erneuertes Restaurant
Eine sichtbare Neuerung sind die digitalen Preisschilder. Preisänderungen können damit digital vorgenommen werden. Mitarbeiter müssen nicht mehr zahlreiche Schilder ausdrucken und austauschen.
Auch das Restaurant wurde überarbeitet. Es bleibt ein Restaurant mit Bedienung. Das Speisenangebot verbindet laut Saliger österreichische Gerichte mit italienischen Einflüssen.
Acht Lehrlinge am Standort
Am Standort arbeiten nach Angaben des Unternehmens rund 40 Mitarbeiter. Etwa 15 davon sind neu hinzugekommen. Zur Belegschaft zählen auch acht Lehrlinge. Ausgebildet wird unter anderem in den Bereichen Einrichtung, Lagerlogistik und Büro.
Die Lehrlingsausbildung sei für den Konzern wichtig, um Nachwuchs für Filialen und neue Aufgaben zu gewinnen, sagte Saliger. Lehrlinge hätten im Unternehmen auch Aufstiegschancen. Als Beispiel nannte er einen Gebietsleiter, der seine Laufbahn mit einer Lehre begonnen habe.
Verkauf während des Umbaus im Kika-Gebäude
Während des Umbaus war das Möbelhaus ab 21. Juni geschlossen. Der Verkauf lief in dieser Zeit im ehemaligen Kika-Gebäude weiter. Zur Wiedereröffnung ab Mittwoch, 4. November, sind laut Cankaya unter anderem Kinderschminken und Luftballons vorgesehen.








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