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LINZ. Bei einer Versammlung am Abend des 11. Jänner in der Linzer Innenstadt kam es aufgrund von Kontrollen durch die Polizei zur Blockade der Straßenbahn durch einen Demonstrationsteilnehmer.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Ein Demonstrationszug mit 15 Teilnehmern und einem Pkw bewegte sich am Abend des 11. Jänner vom Hauptplatz Richtung Goethekreuz. Nach der Kehrtwende bei der Goethekreuzung kontrollierten die Polizisten die Einhaltung der Covid-Bestimmungen. Als der Lenker des Pkw dies bemerkte, lenkte er den Wagen sofort auf die Schienen der Straßenbahn und stellte diesen dort ab. Zuvor hatte sich der Demonstrationszug auf dem Gehsteig bewegt. Die Aufforderung die Sperre wieder aufzulösen, missachtete er und stieg aus dem Auto aus. Zudem gab er zu verstehen, dass es sich nicht um sein Auto handelte und er den Auftrag des Besitzers erhalten habe. Der Besitzer selbst machte auch keine Anstalten den Wagen zu entfernen, sondern stellte sich mit seinem Mikrofon vor die in die Gegenrichtung fahrende Straßenbahn, sodass auch diese an der Weiterfahrt gehindert war.

Nachdem die Kontrolle, bei der es zu acht Anzeigen wegen Missachtung der Maskenpflicht gekommen war, beendet war, wurde auch die Blockade wieder aufgelöst, der Demonstrationszug setzte sich wieder in Bewegung und wurde gegen 19.45 Uhr in der Linzer Altstadt beendet. Die beiden Blockierer werden wegen Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt.


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